Der Schmuck und seine Geschichte |
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Schmuck ist seit Jahrhunderten in den verschiedensten Facetten ein untrennbarer Begleiter aller Völker und Kulturen. Trägt man in der heutigen Zeit den Schmuck zu modischen Zwecken oder zu bestimmten feierlichen Anlässen, waren es im Ursprung bestimmte Stücke, die ein Ritual oder eine exklusive Bedeutung für den Besitzer ausdrückten. Einfachste natürliche Materialien, wie Holz, Blätter oder Dabei fanden sich immer wieder neue Materialien, wie kostbares Elfenbein, Diamanten oder Perlen, dessen materiellem Wert meist ein ideologischer vorausging. Sagen und Geschichten über besondere Eigenschaften und verheißungsvolle Kräfte machten diese Stücke erst so begehrenswert. In den letzten Jahrhunderten kamen immer mehr, auch minderwertige, Schmuckartikel auf die Märkte, sodass sich auch weniger Betuchte das eine oder andere schmückende Utensil leisten konnten. Es sind die Anfänge des Modeschmucks, den sich fast jeder gönnen kann, aber dessen materieller Wert als gering einzuschätzen ist. Der Schmuck als Symbolträger von Bräuchen und Ritualen hält bis in die heutige Zeit an. Ein bestes Beispiel in unserer heutigen Gesellschaft ist der Verlobungs- oder Ehering bei der Hochzeit. Doch auch in anderen Lebensbereichen werden Schmuckstücke verwendet, um beispielsweise Verdienste und Erfolge zu würdigen. Seinen individuellen Charakter erhält das Schmuckstück dabei durch entsprechende Gravuren für das jeweilige Ereignis. Eine Schmuckform ganz anderer Art hat sich in der jüngsten Vergangenheit immer mehr durchgesetzt, obwohl es sie schon seit langer Zeit gibt, der Körperschmuck. Fantasievolle Tätowierungen und sogenannte Piercings in verschiedenen Körperpartien sind vor allem bei jungen Leuten eine sehr ausdrucksstarke Form von modernem Schmuck. |
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