Geschichte des Motorrads |
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Das erste Zweirad war die
1817
von Karl Drais erfundene "Laufmaschine" mit
lenkbarem Vorderrad. Sie wurde umgangssprachlich
nach ihm Draisine genannt. Sie hatte noch keine
Pedale und der Fahrer musste sich mit den Füßen vom
Boden abstoßen. Schon Karl Drais hatte
1820 die Idee
seine Laufmaschine mit einer Dampfmaschine
auszurüsten, was aber an den damaligen technischen
Möglichkeiten scheiterte. Die Zuverlässigkeit des Motorrads kann in den folgenden Jahren gesteigert werden. Zu den technischen Verbesserungen zählen der Spritzdüsenvergaser auf den Wilhelm Maybach 1893 das Patent erhielt und die Magnetzündung auf die Robert Bosch 1901 das Patent erhielt. Der erste große Serienhersteller von Motorrädern war die amerikanische Firma Indian. Sie wurde 1901 gegründet und entwickelte sich rasch zum größten Serienhersteller der Welt. Die Produktion stieg bis auf 60.000 Maschinen im Jahr 1914. 1920 wurde Indian als größter Hersteller von Harley-Davidson abgelöst. 1928 holte sich DKW den Titel. Nach dem Krieg war die BSA Group der größte Motorradhersteller und produzierte in den 1950er Jahren 75.000 Motorräder pro Jahr. Abgelöst wurde die BSA Group 1955 von der NSU Motorenwerke AG. NSU blieb bis Ende der 1960er Jahre der größte Hersteller der Welt. Seit den 1970er Jahren ist Honda der größte Hersteller der Welt. Honda präsentierte 1969 die CB 750 Four. Als richtungweisend erwies sich der quer eingebaute Vierzylinder-Viertaktmotor. Außerdem war die CB 750 Four das erste Motorrad mit Scheibenbremsen. Heute dominieren japanische Firmen wie Honda, Kawasaki, Suzuki und Yamaha den Markt. Aber auch der Kulthersteller Harley-Davidson und Hersteller wie BMW, KTM, Triumph, Aprilia, Moto-Guzzi, MV Agusta und Ducati erfreuen sich großer Beliebtheit. |




