Geschichte des Fernsehens / digitales Fernsehen / Internet Fernsehen |
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Die Entwicklung des
Fernsehens
Die Geschichte des Fernsehen beginnt 1928 mit der Erfindung des ersten Fernsehers - der damals noch mit den abenteuerlichen Namen „Ferntonkino“ oder „Telehor“ bezeichnet wurde. Das neuartige Gerät diente zum Empfang und der Wiedergabe von Fernsehsignalen. Die ersten theoretischen Überlegungen Die Fernsehgeräte wurden immer innovativer und günstiger. Bis 1978 verfügten bereits 2,35 Millionen Deutsche über einen Farbfernseher. Angefangen mit einem einzelnen Sender, der auch nur kurze Zeit am Tag zu sehen war, etablierten sich abertausende von Sendern auf der ganzen Welt und stellten rund um die Uhr ihre Inhalte zur Schau. Nachdem die Röhrenfernseher mit 16:9- und 100-Hertz-Technologie ihre natürlichen Grenzen erreichten, wurden sie kurzerhand von Flachbildschirmen abgelöst. Diese LCD-Fernseher glänzten mit neuen Formaten, Farbbrillanz und gestochener Schärfe. Auch das ausgestrahlte Fernsehsignal hatte sich mit weiterentwickelt. Aus Mono- wurde zunächst Stereo-Sound, bis dieser dann von Surround-Klängen abgelöst wurde. Das Fernsehsignal wurde digital und Auflösungen bis zu 1920x1080 Pixel werden heute unterstützt. Neben dem digitalen Fernsehen gibt es auch das Internet Fernsehen, das immer populärer wird. Finanzielle Hintergründe
Während die Besitzer eines Fernsehers die öffentlichen Sender zwangsweise finanziell unterstützen müssen, finanzieren sich die einzelnen Sender zusätzlich über Werbung. Diese unterbricht in unverschämt regelmäßigen Abständen den Fernsehgenuss und suggeriert den oft genervten Konsumenten die neuesten Errungenschaften auf verschiedensten Gebieten. Neben den öffentlich-rechtlichen Programmen gibt es noch das sogenannte Pay-TV. Dieses bietet meist werbefreie Filme, Dokumentationen, Reportagen, sexuelle Darstellungen und vieles mehr. Die kodierten Sender können nur mit einem passenden Schlüssel angesehen werden, der bei Vertragsabschluss übergeben wird. Die Inhalte
Anfangs fand das Fernsehen
seine Rolle in der Position des informierenden
Mediums. Es wurden überwiegend Nachrichten und
vereinzelt auch Reportagen und Dokumentationen
ausgestrahlt. Als aber klar wurde, dass das
Fernsehen ein Massenmedium ist und damit die
Meinungen der Bevölkerung beeinflussen kann,
schlichen sich heimlich immer mehr
Nonsens-Sendungen und Abzocker-Shows in das
Fernsehprogramm ein. Plötzlich wichen
realistische Reportagen den sogenannte „Daily-Soaps“,
zwiespältige Spielshows tummeln sich auf
ominösen Sendern und winken mit hohen Gewinnen,
„Richterin Salesch“ verkündet dem Volke was
Recht und was Unrecht ist und „Dr. Verena
Breitenbach“ korrigiert die Fehler in der Psyche
unserer Kinder, die pornografische Inhalte - die
Nachts durch das Fernsehen streifen – verursacht
haben. Lediglich einige wenige Sender können
sich der automatisierten Vereinfachung des
Fernsehen entziehen und wehren sich mit
sinnvollen Nachrichten und sachbezogenen
Dokumentationen.
Fernsehen in der DDR
Am
21. Dezember 1952
startete das DDR-Fernsehen mit einer
Übertragung der aktuellen Kamera.
Westfernsehen konnte man außer "Im Tal der
Ahnungslosen" im Raum Dresden empfangen.
Nachdem Deutschland nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs durch die Sieger- und Besatzungsmächte zweigeteilt wurde, bestanden bis zur Wende im Jahr 1990 die Bundesrepublik Deutschland und die Deutsche Demokratische Republik >>> |
