Was war wann >> Archiv >> Geschichte

 

Jahrestag des Grauens – Die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl

Als sich in der ukrainischen Stadt Prypjat in Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl ein Reaktor-Unfall ereignete, hatte das verheerende Folgen, die nicht nur in der damaligen Sowjetunion spürbar waren, sondern auch in anderen Ländern Auswirkungen mit sich brachten. Auf der siebenstufigen internationalen Bewertungsskala für nukleare Ereignisse war der Unfall von Tschernobyl das erste Ereignis der Kategorie „katastrophaler Unfall“. Auch wenn die Medien in der UdSSR zunächst kaum Informationen veröffentlichten, war doch schnell klar, dass es sich um ein Ereignis von weitreichender Bedeutung handelte, dass den Blick auf Atomkraftwerke grundlegend veränderte. Die Tschernobyl-Katastrophe geschah am 26. April 1986 und jährt sich um Jahr 2016 zum 30. Mal.
| Geschichte der Ukraine |

25 Jahre blühende Landschaften? - Die deutsche Wiedervereinigung

Auch wenn die Mauer, die seit 1961 die beiden deutschen Staaten trennte, noch nicht vollends aus den Köpfen verschwunden ist, so ist die deutsche Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 dennoch ein geschichtlicher Erfolg. Die Landschaften sind zwar durchaus noch nicht allerorts blühend und die Menschen denken noch immer in Ost und West. Es werden wohl noch einige Generationen vergehen, bis die Vereinigung gänzlich vollzogen ist. Dennoch ist das 25-jährige Jubiläum der Wiedervereinigung ein Grund zum Feiern, jedenfalls für die meisten.
| Geschichte der DDR |

25 Jahre Mauerfall

Viele Deutsche waren nach dem Zweiten Weltkrieg mit neuer Hoffnung in die Epoche der friedlichen, wenn auch schweren Nachkriegsphase gegangen. Sie erlebten die Entwicklung zweier deutscher Staaten, die unterschiedlicher nicht sein konnten. Sie erlebten schließlich im Jahr 1961 den Bau der Berliner Mauer, mit der die Teilung Deutschlands endgültig besiegelt war. Und einige von ihnen erlebten den ersehnten Fall der Berliner Mauer, die die Menschen innerhalb Deutschlands 28 Jahre lang getrennt hatte. Große Erwartungen, große Hoffnungen, große Veränderungen - Vieles war mit dem Fall der Mauer am 9. November 1989 verbunden. Einiges davon ging in Erfüllung. Ob Deutschland tatsächlich schon ein geeintes Land ist?...    
| DDR Geschichte | Das Jahr 1989 | Die Wende |

Säbelrasseln in Nordkorea

Der derzeitige erste Vorsitzende der Nationalen Verteidigungskommission, der Oberkommandierende der Koreanischen Volksarmee, der erste Sekretär der Partei der Arbeit Koreas und der „Oberste Führer“, der die Macht in der Demokratische Volksrepublik Korea innehat – Kim Jong-un – ist zwar noch nicht lange der Herr über Wohl und Wehe seines Volkes, aber er zeichnet sich wie sein Vater und sein Großvater durch eine diktatorische Politik aus, die die eines Alleinherrschers ist. Schlagzeilen machte er zum Beginn 2013, indem er für eine erneute Nordkorea-Krise sorgte, die mit einem dritten Atomtest eingeleitet wurde, der zunächst zu weltweiten Sanktionen führte. Mit der Androhung eines nuklearen Präventivschlages hält das Land derzeit die Welt in Alarmbereitschaft. Die Hoffnung auf einen Kurswechsel ist damit verflogen.
| Geschichte Koreas | Kim Jong-un |

Der Élysée-Vertrag – Versöhnung und Partnerschafts-Bekundung

Während des Zweiten Weltkrieges waren Deutschland und Frankreich erbitterte Feinde. Nach dem Kriegsende, als in Deutschland ein neuer Boden für demokratische Verhältnisse geebnet worden war und die Aufarbeitung der Geschichte ihren Anfang genommen hatte, war auch die Zeit reif geworden, mit einer Aussöhnung zwischen den beiden Ländern einen Meilenstein zu setzen, um ein friedliches Miteinander zu untermauern. Der Élysée-Vertrag, der am 22. Januar 1963 unterzeichnet wurde, war dieser Meilenstein. Konrad Adenauer (1876-1967), der erste Bundeskanzler der BRD und Charles de Gaulle (1890-1970), der Präsident der Fünften Republik Frankreichs bekundeten mit ihrer Unterschrift den gemeinsamen Willen für eine friedliche Gestaltung des bilateralen Verhältnisses.
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So still wie im Alltag - Das Menschen-Fließband ist 120 Jahre alt

Als am 16. Januar 1893 in New York die erste Rolltreppe in Betrieb genommen wurde, war sie eine Attraktion. Zig Jahre später war dieses, von dem US-amerikanischen Ingenieur Jesse W. Reno (1861-1947) erfundene Personenbeförderungsmittel aus Flughäfen und Kaufhäusern nicht mehr wegzudenken. Das von Milliarden Menschen täglich genutzte Verkehrsmittel wurde über Jahre hinweg verbessert und weiterentwickelt. So gibt es heute Rolltreppen die teilweise ihren eigenen Strom produzieren. So lautlos wie im Betrieb selbst, feiert die stille Dienerin jetzt ihren 120. Geburtstag.

50 Jahre Bundesliga-Spiele

Der 24. August 1963 wurde zu einem sportlich-historischen Datum. An jenem Tag fand das erste Spiel in der ersten Saison der neuen, höchsten deutschen Spielklasse, der Bundesliga statt. Es standen sich Werder Bremen aus der Oberliga Nord und Borussia Dortmund aus der Oberliga West gegenüber. In jenem Spiel war es Friedhelm „Timo“ Konietzka (1938-2012), der Stürmer von Borussia Dortmund, der das erste Bundesliga-Tor schoss, wenngleich die Partie dann 3:2 für Werder Bremen endete. Eine Premiere gab es auch für Helmut Rahn (1929-2003) vom Meidericher Verein, der den ersten...
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Das weltweite Großereignis im Dezember

Was für die Erwachsenen oft geballter Stress wird, ist für Kinder die Vorfreude auf Geschenke, auf den Duft selbstgebackener Plätzchen und die heimelige Atmosphäre, die charakteristisch für Weihnachten ist, bzw. sein sollte. Das Fest, das zu Ehren der Geburt Christi gefeiert wird, hat sich im Laufe der Jahrhunderte gewandelt. Aus einem ursprünglich ausschließlich heiligen Christfest wurde es auch für Atheisten ein Fest, das im günstigsten Fall die Familie harmonisch um einen festlich gedeckten Tisch versammelt. Den Brauch, sich zu beschenken, hatte Martin Luther im Jahr 1535 initiiert. Als Alternative zum Nikolaustag sollte diese Sitte den Kindern den Christusgeburtstag näher bringen.
| Weihnachten international | Weihnachtskarten  | Weihnachtskrippen |

125 Jahre Schallplatte

Mehr als 120 Jahre liegt die Erfindung der Schallplatte zurück, die es ermöglichte, Musik aus den Konzertsälen in die Haushalte zu bringen. Selbst wenn sie längst von anderen Neuerungen überholt wurde, so ist sie doch unvergessen, feiert sogar ein kleines Comeback. Da der Markt derart mit Hightech überschüttet wird, ist ein Griff in die Vergangenheit nachvollziehbar. Romantik? Egal. Dass sich die Schallplatte hin und wieder noch gemütlich dreht, ein bisschen kratzig-nostalgische Atmosphäre verbreitet, ist auch eine Referenz an die findigen Köpfe, die es möglich machten, dass wir heute einen derart modernen Stand genießen können. 
| Geschichte der Tonträger |
 

Richard Wagner und die Festspiele in Bayreuth

  Eines der größten Musikgenies, das das 19. Jahrhundert hervorgebrachte, ist Richard Wagner. Seine Opern sind dramatische Bühnenwerke, die noch heute ihren festen Platz in den Theaterspielplänen haben und vor allem den von ihm ins Leben gerufenen Bayreuther Festspielen weltweite Anziehungskraft verleihen. Wagner war mit seinen Werken seiner Zeit weit voraus. Er hat sich damit auch einen festen Platz in der Musikgeschichte der Gegenwart gesichert, wovon nicht nur die Festspiele in Bayreuth zeugen.
| Wagner Biografie | Geschichte der Bayreuther Festspiele  |

Kleine Rückschau 2012 Chronik

Das Jahr 2012 war prall gefüllt mit Ereignissen, die vor allem den Sommer mit einer Fülle sportlicher Glanzlichter prägten. Deutschland hatte im Frühjahr einen neuen Bundespräsidenten bekommen. Der Wechsel von Christian Wulff zu Joachim Gauck war nötig geworden – Wulff war gestolpert und zwar über die Medienaffäre. Affären anderer Art Art konnte man bei den VIPs erster, zweiter und anderer Güte verfolgen, die allerdings das Jahresgeschehen nur am Rande streiften, wenn überhaupt. Brisanter waren beispielsweise die Wahlen in Frankreich und Amerika. Während Frankreich sich einen neuen Präsidenten wählte, stimmten die Amerikaner erneut für Barack Obama als ihren Landesherrn. Über einen Machtwechsel in Deutschland wird erst 2013 entschieden. Ein spannendes Jahr steht...
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Der Dreißigjährige Krieg (1618-1648)

Ein Krieg, der sich durch die Unstimmigkeiten zwischen Protestanten und der Katholischen Liga zu handfesten Schlachten ausweitete, in denen die Religionsstreitigkeiten zu territorialen Eroberungen wurden, der dreißig Jahre lang andauerte und in dieser Zeit rund 9 Millionen Menschen das Leben kostete – das ist eine ungefähre Zahl – wirft kein historisches Glanzlicht auf diese Zeit. Die meisten Toten waren unter der Zivilbevölkerung zu finden. Deutschland war verwüstet und manche Landstriche waren bevölkerungslos. Und doch stand am Ende ein Europa in etwa den Grenzen, wie wir es heute kennen, festgemacht im Westfälischen Friedensvertrag.
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