Biografie Curd Jürgens Lebenslauf Lebensdaten |
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Curd Jürgens wurde am
13. Dezember 1915 in
München-Solln als Curd Gustav Andreas Gottlieb Franz
Jürgens geboren und verstarb in Wien am
18. Juni 1982. Jürgens war deutsch-französischer Abstammung
und erlangte Ruhm als Film- und Bühnenschauspieler.
Brigitte Bardot hatte er seinen Beinamen "der normannische Kleiderschrank" zu verdanken. Bardot betitelte ihn so aufgrund seiner nach außen wirkenden Kühle und seiner großen Statur. Curd Jürgens war bekannt als sehr gastfreundlich. Er unterhielt mehrere Wohnsitze, wovon jeder mit eigenem Personal ausgestattet war. Aber auch auf Partys war er ein gerne gesehener Gast und schien dieses auch zu genießen, vor allem in der Zeit der Salzburger Festspiele, als er in der Rolle des "Jedermann" brillierte. Jürgens erreichte Platz zwei auf einer 2005 erstellten Liste, auf welche die Männer mit dem meisten Sexappeal aufgeführt wurden. Er überzeugte mit vielseitigem schauspielerischem Talent sowohl auf der Bühne als auch im Film. Am Wiener Burgtheater feierte er große Erfolge als Mitglied des Ensembles in dem Stück "Endstation Sehnsucht" von Tennessee Williams. Curd Jürgens konnte sein außergewöhnliches Talent unter anderem am Volkstheater in Wien, am Berliner Theater am Kurfürstendamm, am Burgtheater in Wien und anderen unter Beweis stellen. Von 1945 bis 1946 trat er als Tempelherr in "Nathan der Weise" von Lessing auf. Sein Debüt am Burgtheater in Wien feierte er 1940 in der Rolle des Benvolio in Shakespeares Romeo und Julia. Sein letzter Auftritt auf der Bühne fand 1980 im Rahmen der Japantournee der Wiener Staatsoper statt. Bei dieser Tournee übernahm er die Rolle des Bassa Selim in "die Entführung aus dem Serail" von Mozart. Jürgens konnte sich jedoch auch im Film Zugang zu einem breiten Publikum verschaffen. Insgesamt spielte er in ungefähr 160 Filmen. Internationalen Ruhm erlangte als einer der wenigen deutschen Schauspieler. Der endgültige internationale Durchbruch gelang ihm mit "des Teufels General". Daraufhin wurde er in etlichen großen US-Produktionen engagiert. 1977 spielte er in "der Spion, der mich liebte" die Rolle des Karl Stromberg und Gegner von James Bond. Unter anderem war er zu sehen in Filmen wie "Meines Vaters Pferde", "Orient-Express", "Der Kurier des Zaren", "Die Herberge zur 6. Glückseligkeit" oder "Der Schinderhannes". Anfang der 70er Jahre rächte sich sein Lebensstil - er musste sich einigen Herzoperationen unterziehen. Er trank und rauchte gerne und liebte das Essen, allerdings änderte er hieran nichts. Die Rolle eines karrierebesessenen Anwalts eines Ex-Nazi-Killers sollte seine letzte sein. Noch während der Dreharbeiten verstarb er am 18. Juni 1982 an multiplem Organversagen. Jürgens wurde auf dem Wiener Zentralfriedhof beigesetzt und fand seine letzte Ruhe in einem Ehrengrab. Die letzte Ehre erwiesen ihm neben einer seiner vier Schwestern sowie seinen Neffen und seiner Witwe zahlreiche seiner Fans. Curd Jürgens schrieb Geschichte und ist Geschichte, ob als Bühnen- oder Filmschauspieler oder Synchronsprecher. Für seine Werke erhielt er viele Auszeichnungen, und die Bewunderung seitens seiner Fans ist ihm auch über den Tod hinaus gewiss. |
| Curd Jürgens Seiten, Steckbrief, Kurzbio etc. |
| Curd Jürgens Filme |
| 1935 - Erste Filmrolle in Königswalzer
1939 - Salonwagen E 417 1940 - Operette 1942 - Wen die Götter lieben 1943 - Frauen sind keine Engel 1944 - Wiener Mädeln 1948 - Der Engel mit der Posaune 1952 - 1. April 2000 1953 - Meines Vaters Pferde 1954 - Rummelplatz der Liebe 1954 - Orient-Express 1954 - Eine Frau von Heute 1955 - Des Teufels General 1955 - Teufel in Seide 1955 - Die Ratten 1955 - Die Helden sind müde 1955 - Du mein stilles Tal 1956 - Und immer lockt das Weib 1956 - Der Kurier des Zaren 1957 - Auge um Auge 1957 - Die schwarze Sklavin 1957 - Duell im Atlantik 1958 - Die Herberge zur 6. Glückseligkeit 1958 - Jakobowsky und der Oberst 1958 - Der Schinderhannes 1959 - Der Sturm bricht los 1959 - Fähre nach Hongkong 1960 - Katja, die ungekrönte Kaiserin 1960 - Der Mann, der nach den Sternen griff 1960 - Gustav Adolfs Page 1960 - Schachnovelle 1961 - Oberst Strogoff 1961 - Bankraub in der Rue Latour 1962 - Der längste Tag 1962 - Die Dreigroschenoper 1963 - Flucht der weißen Hengste 1963 - Begegnung in Salzburg 1964 - Lord Jim 1965 - Das Liebeskarussell 1966 - Blüten, Gauner und die Nacht von Nizza 1966 - Der schwarze Freitag 1966 - Der Kongress amüsiert sich 1966 - Zwei Girls vom roten Stern 1968 - ...und morgen fahrt ihr zur Hölle 1968 - Der Arzt von St.Pauli 1969 - Hello-Goodbye 1969 - Mörder GmbH 1969 - Auf der Reeperbahn nachts um halb eins 1969 - Luftschlacht um England 1969 - Die Schlacht an der Neretva 1970 - Engel der Gewalt 1970 - Pfarrer von St. Pauli 1971 - Mephisto Walzer 1971 - Käpt’n Rauhbein aus St. Pauli 1973 - In der Schlinge des Teufels 1975 - Der zweite Frühling 1977 - Der Spion, der mich liebte 1979 - Steiner – Das Eiserne Kreuz Teil 2 1979 - Berggasse 19 1980 - Warum die UFOs unseren Salat klauen 1981 - Killer sind immer unterwegs |

