| Biografie Police Bandhistorie |
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The Police, die Polizei, kam
nicht mit Blaulicht und Martinshorn, sondern Ende
der 70er Jahre
als englische New-Wave-Band und beeinflusste
entscheidend die Pop-Rock-Musik. Ihr handwerkliches
Können lag weit über dem Niveau der damaligen
durchschnittlichen Bands. Ursprünglich war die Band
besetzt mit dem Gründer Stewart Copeland, dem
Gitarristen Andy Summers und dem Bassisten und
Sänger Gordon Mathew Sumner, besser bekannt als
"Sting". Nach den ersten Auftritten gründeten Steve Copeland (Schlagzeug), Sting (Bass und Gesang), Henry Padovani (Gitarre) und Ian, der Bruder Copelands, die Band "The Police" im Jahr 1977 in London. The Police sind neben The Clash die erste europäische Rockband, welche Reggae und Ska in den Mainstream einfließen ließ. Später kamen noch Elemente aus dem Jazz hinzu. Padovani wurde aus der Band geworfen, und so standen die restlichen drei im Studio mit John Cale, jedoch passte die Zusammenarbeit nicht wirklich und somit verschob sich die Veröffentlichung des Debütalbums vorerst. Die Band feierte zwar im Jahr 1977, im August, ihr Live-Debüt, jedoch endet die geplante Europatournee damit, dass The Police keine Konzerte mehr gab. Sting machte stattdessen lieber den Rotlichtbezirk von Paris unsicher, und dieses "Ambiente" inspirierte ihn schließlich zu seinem Song "Roxanne". Zum verhofften Erfolg verhalf aber weder dieser Titel noch folgende. The Police waren jedoch hartnäckig und blieben am musikalischen Ball, was ihnen in den USA eine Low Budget-Tour mit 23 Auftritten einbrachte. Wieder zurück in England produzierten sie weitere Songs. Das Songwriting für die zweite Platte funktionierte jedoch nicht so recht, und so unterbrachen The Police ihren Studioaufenthalt und gingen auf eine weitere US-Tournee. Plötzlich kam ihr Song "Roxanne" in die Radiosender und diese spielten den Song Tag und Nacht rauf und runter. Vielleicht nicht ganz so krass, aber immerhin, der Titel floppet nicht mehr und brachte unerhofften Erfolg. Von nun an ging es immer höher auf der Erfolgsleiter, der Song stieg auf Platz 12 in England, "Outlandos D'Amour" kam sogar bis auf Platz sechs und in den US-Charts auf Platz 23, und prompt befand sich die Band auf einer Welttournee, deren Ende triumphal vor 20.000 Zuschauern beim Reading Festival Im Juni 1981 nahmen sie ihr viertes Studioalbum in der Karibik auf. Im Oktober desselben Jahres wird "Ghost In The Machine" veröffentlicht. Erstmals kamen hier Keyboards und Saxophon zum Einsatz, welche bisher nicht zum eigentlichen Sound von The Police gehörten. Erneut in der Karibik, auf Montserrat, wurde das im Juni 1983 veröffentlichte Album "Synchroncity" aufgenommen. Den verdienten Ruhm feierten sie beispielsweise auch im Shea-Stadion in New York vor 70.000 begeisterten Zuschauern, und zum selben Zeitpunkt wurde dem Trio bewusst, dass eine Steigerung ihres Erfolges kaum möglich sein würde. Sting sagte hierzu, dass dieses der Anfang vom Ende gewesen sei. Sämtliche nachfolgenden Projekte floppten, so auch ein Livealbum aus 1984 und ein sechstes Studioalbum aus dem Jahr 1985. The Police gaben am 11. Juli 1986 in Atlanta ihr letztes Konzert. Eine Auflösung wurde offiziell nie verkündet, was der Gerüchteküche um eine eventuelle Reunion Nahrung gab, die Musiker selbst jedoch nahmen dieses nicht wirklich ernst. Zwar blieben sie auch nach der inoffiziellen Auflösung der Musik treu, ließen jedoch auch genügend Spielraum für andere Leidenschaften. Das erste, lang ersehnte Livealbum wurde erst 1995 veröffentlicht, und im Jahr 2003 wurde die Band in die Rock'n' Roll Hall Of Fame aufgenommen, wo sie zum ersten Mal wieder in Originalbesetzung vor Publikum spielten. Den beharrlichen Wünschen der Fans nach weiteren Auftritten wurde jedoch nicht entsprochen. "Everyone Stares: The Police Inside Out" wurde 2006 publiziert. Hierbei handelte es sich um eine Dokumentation über die Band, welche Stewart Copeland produzierte. 2007 berichtete die britische "Daily Mail" die Reunion zum dreißigjährigen Bandjubiläum. Das Livedebüt jährte sich im August zum dreißigsten Mal, und bei den Grammy Awards spielten The Police am 11. Februar. In diesem Zusammenhang verkündeten sie eine Welttournee zum Bandjubiläum, welche sie auch durch Europa führte. Sting erlitt von all dem Stress eine akute Kehlkopfentzündung, aufgrund derer einige Konzerte ausfielen. Die Band kam zu Ersatzterminen noch einmal nach Deutschland und das Konzert in Mannheim wurde am 5. Juni nachgeholt, hingegen fiel der in Antwerpen angesetzte Konzerttermin ersatzlos aus. Die Polizei gibt es noch, die wird es auch immer geben. Wie sich dieses aber mit The Police verhält, steht in den grün-weißen Sternen. Einfach abwarten und sich überraschen lassen, vielleicht tauchen sie eines Tages mit eigener Nebelmaschine unerwarteter weise aus einem Kessel bunter Sachen wieder auf. Manche werden sagen "hoffentlich", andere wiederum "um Gottes willen", aber der kann da auch nicht viel helfen... |
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| 1978 – Outlandos d'Amour 1979 – Reggatta De Blanc 1980 – Zenyatta Mondatta 1981 – Ghost In The Machine 1983 – Synchronicit |
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