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Biografie Insterburg & Co Bandhistorie

In den 70er Jahren waren Insterburg & Co aus der Unterhaltungsszene nicht wegzudenken. Vier Musiker, die allein durch Studentenkneipen tingelten und ihre erste Bühnenerfahrung sammelten. Zusammengebracht für eine Radiosendung von Radio Bremen trafen sich die vier Alleinunterhalter
Ingo Insterburg, Jürgen Barz sowie Karl Dall und Peter Ehlebracht rein zufällig. Vier seltsame Typen, mit eigenartigen Instrumenten machten schräge Musik mit Texten, die völlig daneben waren. Ihr Programm gestaltete sich neben der Musik durch einfältige Sketche und Geschichten, deren Sinn so manchem verborgen blieb. Aber genau das machte Insterburg & Co aus und die Leute wollten sie. Ihre besonderen selbstgebauten Instrumente, wie die Stuhlbein-Klarinette, die Tannenbaum-Geige, der Eimer-Cello oder die Melkeimer-Gitarre suchten ihres gleichen. Insterburg & Co wurden Stammgäste bei Sendungen wie dem „Musikladen“ oder „Dalli Dalli“. Zu den ersten eigenen Schallplatten, einer eigenen Musiksendung im WDR Hörfunk kamen ausverkaufte Halles bei ihren Liveauftritten.

1968 drehten die vier Blödelbarden den weniger erfolgreichen Film „Quartett im Bett“. Als sich die 70er Jahre ihrem Ende näherten, endete auch die Ära Insterburg & Co. Die Säle nur noch halb gefüllt, ohne Lust und Inspiration begann jeder der vier Musiker seinen eigenen Weg, mehr oder weniger erfolgreich, zu gehen. Und doch gibt es auch heute noch oder besser wieder Insterburg & Co. Seit 2005 treten Ingo Insterburg und Karl Dall hin und wieder als Insterburg & Co auf.

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