| Biografie Doors Bandhistorie |
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Am Venice Beach begegneten sich im Juli 1965 der Organist und Keyboard-Bassist Ray Manzarek und der Sänger James Douglas Morrison, oder besser Jim Morrison (* 8. Dezember 1943). Letzterer unterbreitete ersterem seine künstlerischen Visionen, die zum Teil unter dem Einfluss einer Substanz namens Meskalin entstanden waren, und überzeugte diesen, der ohnehin gerade einen Sänger für seine Bluesrockband suchte, voll und ganz. Die anderen Mitglieder der besagten Band wollten Manzareks Begeisterung nicht so recht teilen und warfen das Handtuch. Es dauerte ein wenig, bis sie den Drummer John Densmore und den Gitarristen Robbie Krieger trafen, die das künftige Line-up bestens komplettierten. Den Bandnamen entnahm Morrison, dessen Hauptanliegen eine Vereinigung von Rock'n'Roll und Poesie war, einem Zitat des Mystikers William Blake.Immer wieder wurde deutlich, dass Jim Morrison mit inneren Dämonen zu kämpfen hatte und diesen Kampf mit Hilfe von Drogen ausfocht. Das führte insbesondere zu Differenzen mit dem Drogen eher ablehnenden Densmore, den Morrison nur dank Manzareks Vermittlung nicht hinauswarf. Während die weiteren Studioalben keine nennenswerten Steigerungen mehr aufzuweisen hatten, avancierten die Doors zu einer der faszinierendsten Livebands ihrer Zeit, deren stimmungsvolle Darbietungen einem immer wieder eine Gänsehaut bescheren konnten. Der in der Anfangszeit sehr schüchterne Morrison verstand es zunehmend besser, das Publikum in seinen Bann zu ziehen. Seine Bühnenshow wurde durch Manzareks und Kriegers ausgedehnte Improvisationen (und natürlich Densmores mehr als respektable Rhythmusarbeit) ideal umrahmt. Dabei sparte Morrison nicht mit Im April 1971 erschien das sehr blueslastige Album "L.A. Woman". Morrison, der zu dieser Zeit ein Buch schrieb, hatte bereits zu verstehen gegeben, dass Rockmusik ihn nicht mehr interessierte. Im Juli des selben Jahres wurde er in seiner Pariser Wohnung tot aufgefunden. Seine Ehefrau starb drei Jahre später an einer Überdosis Heroin. Zwei weitere Alben der Doors gingen sang- und klanglos unter. Zu groß war die Lücke, die Morrisons Tod gerissen hatte. Zwar baten sie Iggy Pop, den vakanten Platz einzunehmen, doch dieser lehnte ab. 1973 trennten sich die Wege der verbliebenen Musiker. Erst 2000 kam es wieder zu einem gemeinsamen Konzert. Der als Gastsänger mitwirkende Ian Astbury, bekannt durch die Hardrockband The Cult, beeindruckte Manzarek und Krieger so sehr, dass sie mit ihm unter dem Namen "Doors Of The 21st Century", den sie wegen juristischer Probleme in "Riders Of The Storm" änderten, wiederholt auf Tournee gingen. Inzwischen ist Brett Scallions an Astburys Stelle getreten. |
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1967
- The Doors 1967 - Strange Days 1968 - Waiting for the Sun 1969 - The Soft Parade 1970 - Morrison Hotel 1971 - L. A. Woman 1971 - Other Voices 1972 - Full Circle 1978 - An American Prayer |
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