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Das Filmjahr 2010 Kinojahr Spielfilme |
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Viele Filme, weniger
Besucherzahlen. Denkste! Denn auch nach fast drei Monaten wollten die Kinobesucher(innen) weiterhin „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ sehen. Und damit wurden die 3-D-Leinwände für den Deutschlandstart von „Alice im Wunderland“ knapp. Das Ergebnis war, dass die Premiere bei uns in weniger 3-D-Kinos stattfinden musste. Der Film zeigt neben reinen Trickfiguren – wie z.B. die Grinsekatze – auch so genannte „Mischwesen“. So zeigt sich z.B. der Hollywoodschauspieler Johnny Depp mit übergroßen Augen als Hutmacher. Weitere Schauspieler(innen) sind Anne Hathaway, Crispin Glover und Helena Boham Carter. Übrigens - für die Hauptrolle hatte Tim Burton die Jungschauspielerin Mia Wasikowska aus Australien verpflichtet. Doch anders als bei der Produktion von Avatar waren einige Kinobesucher gerade von den Effekten des Films eher enttäuscht („diese waren nicht perfekt“). Und dann war es endlich soweit - Ende Mai des Filmjahres 2010 gab es ein Wiedersehen mit den vier Hauptdarstellerinnen aus „Sex and the City“ – dem zweiten Kinofilm der erfolgreichen US-Fernsehserie. Natürlich wieder mit dabei sind die vier Hauptdarstellerinnen Sarah Jessica Parker, Kim Cattrall, Cynthia Nixon und Kristin Davis. Das Besondere – der Kinostart fand in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den USA gleichzeitig statt. Hurra - Carrie, Miranda, Charlotte und Samantha sind zurück. In diesem Film spielen Fashion, High Heels, Liebe und Beziehungen eine wichtige Rolle. Damit aber nicht genug – denn bei „Sex and the City 2“ müssen sich Carrie & Co. dieses Mal auch mit dem Thema „Kind und Karriere“ beschäftigen. Und da Carrie ihren Mr. Big im ersten Kinofilm endlich ehelichen durfte, soll es jetzt auch mit dem Kinderwunsch klappen. Ganz klar, dass sich die Fashionikone auf ihre erfahrenen Freundinnen Charlotte und Miranda verlassen kann. Aber - eine Finanzkrise scheint dem Haussegen des verliebten Paares alles andere als gut zu tun. Das Ergebnis: Mr. Big bekommt einen super Job in London angeboten. Nur, Carrie will unbedingt in ihrem geliebten Manhattan bleiben. Also macht sich Mr. Big alleine in die englische Hauptstadt auf, erliegt hier dem Charme einer Kollegin und hintergeht Carrie. Die allerdings bekommt das Techtelmechtel heraus und trennt sich von ihrer großen Liebe. Kurz darauf erfährt sie allerdings, dass sie von ihrem Mr. Big ein Kind erwartet. Über 2,5 Millionen Besucher(innen) verfolgten das Beziehungschaos zwischen Carrie & Mr. Big allein in den deutschen Lichtspielhäusern. Und das klingt doch ganz schön nach einem dritten cineastischen Wiedersehen, oder!? Übrigens, dass ein Hollywood-Blockbuster auch mal anders „gestrickt“ werden kann – und dabei trotzdem mega-erfolgreich ist – das zeigte der Kassenknüller „Inception“ im Juli des Filmjahres 2010. In der Hauptrolle ist der smarte Frauenschwarm Leonardo DeCaprio zu erleben. Absolut verblüffend – nur, worum geht es bei "Inception" eigentlich!? Selbst einer der wichtigsten Männer am Filmset, der Schauspieler Leonardo DeCaprio, verstand die Geschichte zu „Inception“ erst gegen Ende der Filmarbeiten (nach eigener Aussage DeCaprios). Und das ist ihm auch nicht zu verdenken – denn das Werk von Regisseur Christopher Nolan soll wohl schon als Drehbuch für „sehr schwierig“ eingestuft worden sein. Trotzdem bekam Nolan für seinen neuen Film einen „Freifahrtschein“. In „Inception“ spielt Leo einen Meisterdieb, der sich in die Träume von anderen Menschen „einklinken“ und damit ihre persönlichsten Geheimnisse entwenden kann (dieser Diebstahl von geistigem Eigentum wird als „Extraction“ bezeichnet). Der Clou ist, dass der Kinobesucher während des gesamten Films aufmerksam bleiben muss, um den „roten Faden“ der Story überhaupt verfolgen zu können. Und auch das ist nicht immer einfach – denn gekonnt eingesetzte Specialeffects schaffen zusätzliche Verwirrungen. Allerdings löst sich das gesamte Wirrwarr der spektakulären Geschichte spätestens am Ende des Films auch für die Zuschauer auf. Übrigens – mehr als 3,4 Millionen Kinogänger(innen) machten „Inception“ zu einem der besucherstärksten Filme des Jahres. Über 3,7 Millionen Menschen sahen sich dagegen die 2D-Produktion „Eclipse – Bis(s) zum Abendrot“ an – ebenfalls im Juli 2010. Damit legte die Fortsetzung der amerikanischen Vampir-Saga um die Filmfiguren Bella (Kristen Stewart), Edward (Robert Pattinson) und Jacob (Taylor Lautner) einen noch erfolgreicheren Kinostart hin. Kinoschönling Robert Pattinson in der Fantasy-Saga Twighlight. Mehr als 3,7 Millionen Twighlight-Fans haben sich allein in Deutschland für die „bissfeste“ Kinofortsetzung entscheiden. Und wie die beiden Teile zuvor, basiert auch der dritte auf der erfolgreichen Romanserie von Stephenie Meyer. Und dieser wird von purem Überlebenskampf beherrscht. Zwar sind Bella und Edward nicht mehr getrennt – dafür aber bleibt der Dritte im Bunde, Jacob, seiner großen Liebe Bella treu. Und mehr noch - er entschließt sich dazu, um sie kämpfen zu wollen. In einem günstigen Augenblick küsst Jacob seine Angebetete. Und damit ist das Gefühlschaos perfekt – vor allem für Bella. Kann ihre Freundschaft zu Jacob unter diesen Umständen überhaupt noch bestehen bleiben? Oder empfindet sie vielleicht doch viel mehr für den sexy Werwolf? Tipp: Alle eingefleischten Fans können sich übrigens freuen. Der letzte Teil der erfolgreichen Reihe, „Twighlight: Breaking Dawn“, wird in zwei Verfilmungen aufgeteilt und ist dementsprechend in zwei Teilen im Kino zu sehen. Szenenwechsel: Erst im November 2010 ließ sich der wohl berühmteste Zauberlehrling der Geschichte in unseren deutschen Kinos endlich wieder sehen: „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Part I)“. Auch wenn es viele Fans nicht wahrhaben wollen – es handelt sich hier um das wohl letzte Filmwagnis von Harry Potter und seinen Freunden bzw. Freundinnen (dieses wird allerdings in zwei Teilen im Kino gezeigt). Das Filmjahr 2010 zeigte das siebte Abenteuer von Harry Potter. „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Part I)“ sorgte – wie gewohnt - für super lange Schlangen an den Kinokassen. Und auch deshalb reichten die letzten sechs Wochen des Filmjahres 2010 dafür aus, um den sagenhaften Harry Potter wieder (fast) ganz nach vorne zu schießen. Mit über 4,5 Millionen Kinogänger(innen) schaffte es der Kinostreifen bei uns auf die Platzierung 2 der erfolgreichsten Filme 2010. Dieses Mal wollen Harry, Ron und Hermine (Emma Watson) hinter das mysteriöse Geheimnis der Unsterblichkeit Voldemorts kommen. Und dafür müssen sie seine Horkruxe finden – denn darin bewahrt der schwarze Magier einen Teil seiner Seele auf (also außerhalb seines Körpers). Doch am Ende ist Harry Potter selbst der Gejagte – denn Voldemort befiehlt den Todessern (Kämpfer für den Sieg der schwarzen Magie), dass sie Harry Potter „dingfest“ machen und zu ihm bringen sollen. Bleibt die Frage, was Ron und Hermine unternehmen, um ihren Freund Harry wieder einmal unterstützen und retten zu können. Zum Schluss gibt es einen kurzen Blick auf das nächste Filmjahr – denn hier sind einige interessante deutsche Kinoproduktionen angesagt. Regisseur Wim Wenders präsentiert seine neuste Produktion in 3-D – den Tanzfilm „Pina“. Die Weltpremiere findet im Februar auf der Berlinale 2011 statt. Ein weiteres Kinohighlight ist „Kokowääh“ – inszeniert von Till Schweiger. Nach „Keinohrhasen“ und „Zweiohrküken“ geht es dieses Mal nicht ausschließlich um die Liebe, sondern um den abenteuerlichen Alltag des Familienlebens. Total niedlich - Till Schweiger hat für die Hauptrolle sein zuckersüßes Töchterchen Emma verpflichtet.
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