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Filmerfolg Titanic
1997 kam bis dahin der erfolgreichste Film aller
Zeiten in die Kinos. Titanic mit
Leonardo DiCaprio und
Kate Winslet spielte über 1,800
Milliarden US-Dollar ein. und ist damit bis dato
erfolgreichste Film der Filmgeschichte. Allerdings
wurde er im Jahre
2010
durch den ebenfalls von James Cameron gedrehten Film
Avatar – Aufbruch nach Pandora auf Platz 2 gedrängt.
Der golden Globe
Begonnen hat das Filmjahr 1997 mit der Verleihung
der Golden Globes in Los Angeles. Bestes Drama wurde
„Der englische Patient“ von Anthony Minghella. Beste
Darsteller in der Kategorie Drama wurden Geoffrey
Rush und Brenda Blethyin. Als bestes Musical wurde
Alan Parkers „Evita“ ausgezeichnet, und Madonna
erhielt für ihre Rolle darin die Auszeichnung als
beste Schauspielerin der Rubrik Komödie. Tom Cruise
erhielt einen Golden Globe als Hauptdarsteller in
„Jerry Maguire – Spiel des Lebens“. Miloš Forman
bekam für „Larry Flint – Die nackte Wahrheit“ die
Auszeichnung zum besten Regisseur. Beste
Nebendarstellerin und bester Nebendarsteller wurden
Lauren Bacall in „Liebe hat zwei Gesichter“ und
Edward Norton in „Zwielicht“.
Internationale Filmfestspiele Berlin
Vom 13. bis zum 24. Februar wurden unter der Leitung
von Jacques Lang die Preise der Internationalen
Filmfestspiele in Berlin vergeben. Den Goldenen
Bären erhielt „Larry Flint – Die nackte Wahrheit“
von Miloš Forman. Bester Schauspieler wurde Leonardo
DiCaprio in „William Shakespeares Romeo und Julia“.
Juliette Binoche wurde als beste Schauspielerin in
„Der englische Patient“ geehrt und bester Regisseur
wurde Eric Heumann für seine Arbeiten an „Port Djema“.
Academy Awards / Oscar-Verleihung
Am 24. März wurden, von Billy Crystal moderiert, die
Oscars im Shrine Auditorium Los Angeles verliehen.
Bester Film wurde „Der englische Patient“ von Saul
Zaentz, und Anthony Minghella wurde für sein Wirken
daran zum besten Regisseur des Jahres 1997 ernannt.
Den Oscar für die beste Nebenrolle erhielt Juliette
Binoche in Zaentzs' Werk. Einen Oscar für die beste
schauspielerische Leistung erhielt Geoffrey Rush für
sein Rolle in „Shine – Der Weg ins Licht“. Beste
Hauptdarstellerin wurde Frances McDormand in „Fargo
– Blutiger Schnee“. Bester Nebendarsteller wurde
Cuba Gooding Jr. in „Jerry Maguire – Spiel des
Lebens“. Der Ehrenoscar ging an Michael Kidd, und
bester fremdsprachiger Film wurde „Kolya“ von Jan
Svěrák .
Internationale Filmfestspiele in Cannes
Die unter Präsidentin Isabelle Adjani geführte Jury
vergab vom 7. bis zum 18. Mai die Awards der
Internationalen Filmfestspiele in Cannes. Die Golden
Palmen gingen in diesem Jahr an Abbas Kiarostami und
Shohei Imamura. Für ihre Werke „Der Geschmack der
Kirsche“ und „Der Aal“. Sean Penn wurde bester
Schauspieler geehrt und Kathy Burke erhielt für ihre
Rolle in „Nil by Mouth“ den Preis zur besten
Schauspielerin. Beste Regie führte Wong Kar-Wai in
„Happy Together“. Der Große Preis der Jury ging an
Atom Egoyan und sein Werk „Das süße Jenseits“.
Europäischer Filmpreis
Erstmals seit 1993 wurden in diesem Jahr auch wieder
die Awards des Euroäischen Filmpreises verliehen.
Moderiert von Tania Bryer wurden am 24. März in
Berlin die Preise verliehen. Bester Film wurde
hierbei „Ganz oder gar nicht“ von Uberto Pasolini.
Zum besten Hauptdarsteller wurde Bob Hoskins in „24
7: Twenty Four Seven“. Beste Darstellerin wurde
Juliette Binoche in „Der englische Patient“. Für das
beste Drehbuch wurden Chris Vander Stappen und Alain
Berliner geehrt. John Seale bekam für „Der englische
Patient“ die Ehrung für die beste Kamera.
Der Deutsche Filmpreis
Erstmals seit Langem machte der seit 1951 verliehene
Deutsche Filmpreis wieder von sich reden. Am 6. Juni
wurden unter der Moderation von Sabine Christiansen
die begehrten Auszeichnungen an deutsche Künstler
vergeben. Helmut Dietl gewann mit Rossini den Preis
des besten Films. Jürgen Vogel wurde bester
Hauptdarsteller mit seiner Rolle in „Das Leben ist
eine Baustelle“. Beste Hauptdarstellerin wurde
Sylvie Testud in „Jenseits der Stille“. Bester
Nebendarsteller und beste Nebendarstellerin wurden
Moritz Bleibtreu, Martina Gedeck und Meret Becker. |