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Filme 1984
Gremlins kleine Monster
 
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Das Filmjahr 1984 Spielfilme

Im Kinojahr 1984 wurde ein wunderschöner Traum wahr: Michael Endes Roman „Die unendliche Geschichte“ kam als Fantasyfilm in die Lichtspielhäuser. Das (Film)Wunderwerk wurde von Regisseur Wolfgang Petersen und seinem Team geschaffen. Schließlich konnte zu dieser Zeit nicht – so einfach wie heute - auf Computereffekte zurückgegriffen werden. Und das bedeutete, dass alle Märchenwesen und –figuren wirklich entstehen mussten – unter großem Aufwand: erst entstanden kleine Gipsmodelle, diese standen Pate für die Schaffung der großen Figuren aus Schaumstoff (in denen befanden sich übrigens aufwendige vollmechanische Innenleben). Der Film handelt von einem kleinen Jungen (Bastian) der eher durch Zufall an ein geheimnisvolles Buch gerät – der Titel „Die unendliche Geschichte“. Auf dem Dachboden seiner Schule beginnt er, darin zu lesen. Es handelt von einem Jungen namens Atréju, der versucht, ein ganzes Land (Phantásien) samt Kindlicher Kaiserin zu retten. Schade ist, dass Romanautor Michael Ende selbst mit dem Film wohl sehr unzufrieden war. So sehr, dass er sogar seinen Namen aus dem Vorspann nehmen ließ. Er meinte wohl damals, dass seine „Unendliche Geschichte“ zur „Unsäglichen Geschichte“ geworden wäre. Ganz schön heftig, oder?! Im Kino selbst war der Film aber trotzdem erfolgreich. Außerdem wurde das Kinoerlebnis mit einigen Auszeichnungen bedacht: u.a. mit der Goldenen Leinwand, dem Bundesfilmpreis und dem Bayerischen Filmpreis.

Im Filmjahr 1984 lernte die Kino-Community die Welt der „Gremlins“ kennen. Die kleinen Monster von Regisseur Joe Dante „überfielen“ quasi die deutschen Lichtspielhäuser und fanden hier Millionen Fans. Der Film wurde u.a. von Steven Spielberg produziert. In der Geschichte geht es um den kleinen und super kuscheligen Mogwai mit dem Namen „Gizmo“. Der Bankangestellte Billy Peltzer bekommt ihn von seinem Vater als neues Haustierchen geschenkt. Dazu bekam er noch eine Warnung, was vor allem die Haltung seines neuen Haustieres betreffen sollte! Diese besagt: Halte ihn unbedingt von Wasser fern. Auch Licht macht ihm schwer zu schaffen. Aber noch viel schlimmer sei es, wenn ein Mogwai nach 00:00 Uhr noch gefüttert werden würde. Leider hatte Billy diese Warnungen nicht ganz so ernst genommen. Und so wurden aus dem einen niedlichen Tierchen mehr als Tausend gefährliche Gruselmonster. Und die erobern die Stadt – und das auch noch zu Weihnachten. Der Film ist (natürlich) zum Kult geworden. Übrigens: für den Streifen wurden ca. 90 unterschiedliche Gremlins gebaut – jede Figur konnte 36 Bewegungen ausführen. Im Kinojahr 1990 kam eine Fortsetzung (Gremlins Teil II – Die Rückkehr der kleinen Monster), die ebenfalls einen großen Anklang beim Publikum fand. Übrigens: der Film hatte ein Budget von ca. 11 Millionen US-Dollar – allein in den USA nahm der erste Teil rund 150 Millionen ein. 
Auch bei dem zweiten Teil von „Indiana Jones und der Tempel des Todes“ führte Steven Spielberg Regie und präsentierte diesen spektakulären Spielfilm dem Publikum im Kinojahr 1984. Der Film verspricht Abenteuer pur und gute Unterhaltung – mit Harrison Ford in der Hauptrolle. Die Story: Professor Jones ist auf der Flucht und kommt nach Indien – hier stößt er auf Kinder, die von einer (teuflischen) Sekte zum Arbeiten gezwungen werden. Jones nimmt die Spur der Entführer aus – und dabei wird er von der Revuetänzerin Willie und dem chinesischen Helfer Short Round begleitet. Bei den Oscar-Verleihungen bekam „Indiana Jones und der Tempel des Todes“ für seine Spezialeffekte eine Trophäe – und eine Nominierung für seine Musik. Weitere Preise folgten! Der weltweite Umsatz des zweiten Teils von „Indiana Jones“ betrug 333 Millionen US-Dollar – die Kosten beliefen sich dagegen auf gerade einmal knappen 30 Millionen US-Dollar. Übrigens: beim Dreh lernte Steven Spielberg seine zweite Frau Kate Capshaw kennen und lieben. Die beiden heirateten etwas später und sind immer noch zusammen.
Absolut unerwartet heimste sich „Police Academy – Dümmer als die Polizei erlaubt“ den Titel „Größter Kassenerfolg im Filmjahr 1984“ ein. Glückwunsch! Die Story: Laut Beschluss der neuen Bürgermeisterin soll es ab sofort keine entscheidende Rolle mehr spielen, ob die örtlichen Polizeischüler eine bestimmte(s) Größe – Gewicht – Geschlecht – Bildung oder auch physische Stärke vorweisen können. Jeder soll auf der „Police Academy“ eine Chance bekommen. Na, dann! Fragt sich nur, was dabei rauskommen soll!? Na ja – das werden wohl die beknacktesten und ausgeflippten Polizeischüler aller Zeiten, oder!? Die Presse meinte: eine Chaos-Komödie mit derbem Klamauk und Lust an der Zerstörung! In Deutschland allein zog die „Police Academy“ über 5 Millionen Kinobesucher in die heimischen Lichtspielhäuser. Damit wurde er bei uns zum meistgesehenen Streifen des Kinojahres 1984. Übrigens: aufgrund des weltweiten Erfolgs wurden weitere sechs Nachfolgefilme produziert. Allein der erste Teil nahm über 81 Millionen US-Dollar ein - er blieb aber auch der einzig wirklich sehr erfolgreiche

Neuerscheinungen und Filmdebüts 1984
Johnny Depp gab sein Filmdebüt in "Nightmare – Mörderische Träume"

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