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Das Sportjahr 1979 Sportchronik

Radsport
Das populärste Radrennen der Neuzeit - die Tour de France- entließ die angemeldeten Teilnehmer vom 27. Juni an auf die 3720,4 Kilometer lange Strecke. Die Sportler gaben auf 24. Etappen alles, um an die begehrten T-Shirts zu kommen. Von den 150 Fahrern klassifizierten sich lediglich 89. Touren-Sieger war am Ende der Franzose Bernard Hinault. Dieser lieferte sich bis zum Schluss ein hartes Duell mit dem Holländer Joop Zoetemelk. Hinault schaffte es nach 103 Stunden, sechs Minuten und 50 Sekunden als Erster ins Ziel und lies Zoetemelk mit 13 Minuten Unterschied auf Platz Zwei zurück. Dritter wurde Joaquim Agostinho. Der Niederländer Hennie Kuiper schaffte es nur auf den vierten Platz. Die 62. Giro d'Italia folgte wie erwartet am 17. Mai und eröffnete die 3301 Kilometer lange Strecke für die 130 angemeldeten Fahrer. Von diesen erreichten 111 Sportler das Ziel in Mailand. Nach 89 Stunden, 29 Minuten und 18 Sekunden fuhr der Italiener Giuseppe Saronni als Erster ins Ziel. Landsmann Francesco Moser kam zwei Minuten später an und war damit Touren-Zweiter. Dritter wurde überraschend der Schwede Bernt Johansson.


Fußball

In der ersten Saison der Fußball-Bundesliga 1979/80 lieferten sich die Favoriten FC Bayern München und der Hamburger SV eine unerbittliche Schlacht um die Spitze der Wertungen. Beide Vereine hatten eine Tordifferenz von +48. Da der Hamburger SV aber insgesamt mehr Tore geschossen hatte, galt dieser schon als geheimer Gewinner. Dann Verlor der HSV am vorletzten Spieltag aber gegen Leverkusen. Bayern hingegen setzte sich in seine letzten beiden Spiele erfolgreich durch. Damit wurde der FC Bayern München zum insgesamt sechsten Mal Deutscher Meister. Der HSV hatte später im Europapokal noch einmal die Chance alles zu geben. Sie erkämpften sich sogar den Weg ins Finale, verloren dort aber mit mit 0 : 1 Toren gegen Nottingham Forest. Den DFB-Pokal gewannen die Spieler von Fortuna Düsseldorf.

Motorsport
Die 30. FIA-Formel-1-Weltmeisterschaft fand 1979 am 7. Oktober ihr Ende. Vom 21. Januar an hatten sich die Fahrer auf 15 verschiedenen Strecken alles abverlangt. Die Platzierungen am Ende der Saison gaben vielen Neueinsteigern Hoffnung und ließen die alten Hasen teilweise ganz schön alt aussehen. Mit 51 Punkten wurde der Südafrikaner Jody Scheckter Formel-1-Weltmeister und brachte - durch den zweiten Platz seines Teamkollegens Gilles Villeneuve - überraschend einen Doppelsieg für Ferrari mit nach Hause. Der Rennstall Ferrari wurde zudem zum sechsten Mal Konstrukteursweltmeister. Der Australier Alan Jones schaffte es auf den dritten Platz, während dem Schweizer Clay Regazzoni – dem Gewinner der Herzen - nur der fünfte Platz blieb.

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