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Das Autojahr 1960 Automodelle |
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Das neue Autojahr 1960 sorgte bei den Automobilherstellern in Deutschland für ein Lächeln auf deren Lippen! Der Grund dafür war ein neuer Produktionsrekord: insgesamt wurden erstmals mehr als 2 Millionen Kraftfahrzeuge produziert (davon waren knapp 1,7 Millionen PKW). Damit „kletterte“ die deutsche Auto-Branche auf den zweiten Rang in Sachen weltweite Kfz-Produktionen – an erster Stelle stand damals die USA (mit über 6,6 Millionen KFZ). England belegte den dritten Platz mit knapp 1,1 Stromlinientests im Windkanal: der schnittige Ford 17 M (P3). Bessere Fahrleistungen und ein geringerer Spritverbrauch standen auch im Autojahr 1960 schon im Focus der Autokonstrukteure. Ford hatte bei dem 17 M bewusst auf Kotflügel und Zierleisten verzichtet, um den Wagen windschnittiger machen zu können. Damit hatte Ford einen Prototypen geschaffen, der eine neue Generation im Autobau „einziehen“ lies. Der Käufer konnte zwischen zwei Motor-Varianten wählen – es gab eine 55- und 60-PS-Version. Beide 17-M-Typen „lockten“ zusätzlich mit einer luxuriösen Innenausstattung – ein weiterer Grund für den Kauf des Mittelklassewagens von Ford. Übrigens – die Amerikaner waren auch schon zu dieser Zeit mit großen „Straßenkreuzern“ unterwegs, die vor allem viel Platz boten. Jetzt aber kamen von den US-amerikanischen Unternehmen Ford, Chrysler und General Motors (GM) die so genannten Kompaktwagen (Compact-Cars) in die Autosalons. Diese hatten kleinere Außenmaße und waren dementsprechend echte Benzinsparer (im Gegensatz zu den „Straßenkreuzern“). Ford stellte z.B. seinen „Falcon“ vor – GM zeigte den „Corair“ und Chrysler schickte ihren „Valiant“ ins Rennen – so ausgestattet wollten sie um die Gunst der zukünftigen Autokäufer werben. Alle Modelle waren zukunftsweisend und hatten unterschiedliche Ansätze, in wieweit sich der Autobau in den nächsten Jahren verändern kann/wird. Es gab übrigens noch eine weitere (Traum)Premiere – diese präsentierte Porsche: der Hersteller stellte im Autojahr 1960 den neuen RS 60 Spyder vor. Dieser hatte einen (noch) größeren Hubraum (1.660 ccm) – eine größere Windschutzscheibe – ein absolut funktionsfähiges Verdeck und einen etwas „größeren“ Kofferraum, der hinter dem 160-PS-starken Motor lag. Auch in Sachen Rennsport lag Porsche mit dem RS-60-Spyder absolut richtig und erzielte mit ihm neue Erfolge – z.B. beim Langstreckensport. Zu dem hatte der Schweizer Heini Walter mit dem Porsche RS 60 die Europa-Bergmeisterschaft gewonnen (sogar in Folge: 1960/1961). Ach ja – da war ja noch eine Idee, die mal wieder aus den USA kam. Denn: 1960 gab es bei uns das erste Autokino: in Frankfurt am Main. Das war damals total neu: mit dem Auto ins Kino! Aber mal ganz ehrlich: viel wichtiger war vor allem, dass man hier endlich mal ausgiebig kuscheln konnte und ungestört war! In Spanien feierte der Seat 600 Erfolge. |
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