Chronik 1967 - Polizeiopfer Benno Ohnsorg, Militäropfer Che Guevara

1967 trug die Widmung: Jahr des Tourismus. Israel und die arabischen Nachbarn waren damit anscheinend nicht gemeint gewesen. Dort hatte am 5. Juni der „Sechstagekrieg“ begonnen, als die israelische Luftwaffe einen Präventivschlag gegen Stützpunkte des ägyptischen Militärs führte.
Die Großmächte, USA und Sowjetunion, die sich im Kalten Krieg gegenüberstanden, trafen sich im Glassboro, im amerikanischen Bundesstaat New Jersey zu einer Konferenz. Der US-Präsident Lyndon B. Johnson traf auf den sowjetischen Premierminister Alexei Kossygin. Unter anderem wurden Fragen zur gegenseitigen Entspannungspolitik thematisiert.
Die Deutschen waren schockiert, als es beim Besuch des iranischen Schahs in Berlin zu einem Todesopfer kam. Schwere Ausschreitungen und Demonstrationen riefen die Polizei auf den Plan und der Student Benno Ohnesorg wurde zum Opfer der polizeilichen Maßnahmen. Er starb durch einen Pistolenschuss. Der Student wurde landesweit bekannt und wurde zum Sinnbild des sich ausbreitenden Radikalismus.
Ein Todesopfer, das zu Lebzeiten schon wegen seiner charismatischen Ausstrahlung und freiheitlichen Gesinnung Berühmtheit erlangt hatte, war Che Guevara, neben Fidel Castro die wichtigste Persönlichkeit der Kubanischen Revolution. Er starb am 9. Oktober. Ein Angehöriger des bolivianischen Militärs erschoss Che Guevara, ohne, dass eine Gerichtsverhandlung vorausgegangen war.
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Am meisten gefragt aus dem Jahr 1967...

Wer war 1967 Bundeskanzler?
Kurt Georg Kiesinger war Bundeskanzler 1967
Wer war 1967 Bundespräsident?
Heinrich Lübke war Bundespräsident 1967
Wer war 1967 Präsident der Vereinigten Staaten?
1967 war Lyndon B. Johnson amerikanischer Präsident
Wer war 1967 deutscher Meister?
Eintracht Braunschweig war deutscher Meister 1967
Wer war 1967 Formel 1 Weltmeister?
Denny Hulme war mit Brabham-Repco Formel 1 Weltmeister 1967
Wann fand die erste Herztransplantation statt?
Die erste Herztransplantation an einem Mensche fand 1967 in Südafrika von Christiaan Barnard statt. Die erste an einem Hund 1905 in Wien.

Wichtige Ereignisse 1967 & Schlagzeilen 1967


Januar

Während Bundespräsident Heinrich Lübke in seiner Neujahrsansprache einmal ein Bekenntnis zur großen Koalition betonte und zudem den ungebrochenen Willen des deutschen Volkes zur Wiedervereinigung hervorhob, hatte in der DDR der Vorsitzende der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED), Walter Ulbricht, in seiner Neujahrsansprache Forderungen in einem Zehn-Punkte-Programm gestellt, die die Bundesregierung zu erfüllen hätte, um die friedliche Koexistenz der beiden deutschen Staaten zu gewährleisten. So ganz waren sich die Regierungen der BRD und der DDR wohl nicht einig. Jedenfalls waren die Ausgangssituationen ziemlich gegensätzlich und ein vereintes Deutschland würde wohl noch auf sich warten lassen, zumal die Zahl derer, die nach wie vor das Land verließen, hoch war. Und das, obwohl Republikflucht inzwischen längst ein Straftatbestand geworden war und mit Gefängnis bestraft wurde. Derweil waren – ebenfalls zu Jahresbeginn – mehr als 50.000 Rekruten in die bundesdeutschen Kasernen eingerückt, von denen das fast 10.000 freiwillig taten. In der DDR gab es nicht einmal einen Wehrersatzdienst.
Alle Ereignisse im Januar 1967

Februar

Während Bundespräsident Heinrich Lübke in seiner Neujahrsansprache einmal ein Bekenntnis zur großen Koalition betonte und zudem den ungebrochenen Willen des deutschen Volkes zur Wiedervereinigung hervorhob, hatte in der DDR der Vorsitzende der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED), Walter Ulbricht, in seiner Neujahrsansprache Forderungen in einem Zehn-Punkte-Programm gestellt, die die Bundesregierung zu erfüllen hätte, um die friedliche Koexistenz der beiden deutschen Staaten zu gewährleisten. So ganz waren sich die Regierungen der BRD und der DDR wohl nicht einig. Jedenfalls waren die Ausgangssituationen ziemlich gegensätzlich und ein vereintes Deutschland würde wohl noch auf sich warten lassen, zumal die Zahl derer, die nach wie vor das Land verließen, hoch war. Und das, obwohl Republikflucht inzwischen längst ein Straftatbestand geworden war und mit Gefängnis bestraft wurde. Derweil waren – ebenfalls zu Jahresbeginn – mehr als 50.000 Rekruten in die bundesdeutschen Kasernen eingerückt, von denen das fast 10.000 freiwillig taten. In der DDR gab es nicht einmal einen Wehrersatzdienst.
Alle Ereignisse im Februar 1967

März

In weiten Teilen Europas hatte sich der Frühling von seiner winterlichsten Seite gezeigt und immer wieder die Hoffnung auf wärmere Temperaturen begraben. Nichts ging über zehn Grad hinaus und in den Schweizer Alpen hatten es sogar sechs Todesopfer gegeben durch Lawinenabgänge. Am unglaublichsten zeigte sich der „Winter-Frühling“ auf Sizilien. Dort nämlich waren Hunderte Autos im


Jahrgangswein

Schnee steckengeblieben. Dem bundesdeutschen Raucher und  Tabakverbraucher war es gewiss auch kalt den Rücken hinunter gelaufen, aber weniger wegen der Temperaturen, sondern eher wegen der Erhöhung der Tabaksteuer, von der Zigaretten, Zigarren, Stumpen und Zigarillos betroffen waren. Ein Zigarillo kostete bisher zehn Pfennige. Nun kostete es elf Pfennige. Klingt wenig, summiert sich aber gewaltig. Zigaretten, für die bisher achtdreiviertel Pfennige gezahlt werden mussten, gingen nun für im Durchschnitt zehn Pfennige über den Ladentisch. Das betraf die rauchenden Männer ebenso wie die Frauen. Ganz anders war es mit der Gleichberechtigung in Großbritannien. Dort hatten 3.500 Männer der Londoner Börse in einer Abstimmung entschieden, dass das Geldinstitut einer jahrhundertealten Tradition gemäß auch weiterhin nur für Männer zugänglich war.
Alle Ereignisse im März 1967

April

Was für andere europäische Länder keine Ausnahme mehr war, das erfuhr die Schweiz nun als Novum. Zum ersten Mal war eine Frau zur Strafrichterin gewählt worden. Und zwar im Schweizer Kanton Basel-Stadt. Diese überwältigende Mehrheit hatte sie wahrscheinlich dem Zuspruch zu verdanken, den die stimmberechtigten Frauen einbrachten. Diese durften – wieder ein Novum! – zum ersten Mal wählen. Es war auch eine Frau, die den Grand Prix de la Chanson gewann. Mit dem Titel „Puppet on a String“ war die britische Sängerin Sandie Shaw in der Wiener Hofburg erfolgreich gewesen. Es war ihre 13. Single. Noch im April hatte der Titel den Platz 1 der britischen Sharts erobert und blieb dort drei Wochen. In Deutschland hielt er den ersten Chartplatz sogar acht Wochen. Österreich behielt den Titel 16 Wochen auf dem ersten Platz und machte den Song damit zum erfolgreichsten ESC-Titel in den deutschen und österreichischen Single-Charts. Der Titel war so ein Ohrwurm, dass er auch in späteren Jahren immer wieder gecovert wurde und fast schon Kultustatus erreichte. Wie viele DDR-Bürger so etwas mitbekamen, war nicht gewiss. Das aber die bundesdeutsche Sektion der Gefangenen-Hilfsorganisation Amnesty International die Zahl der politischen Häftlinge in der DDR auf 6000 bis 8000 schätzte, das war gewiss.
Alle Ereignisse im April 1967

Mai

Weltweit war der Krieg in Vietnam nach wie vor ein Thema in den Schlagzeilen. Abgesehen von zahlreichen Demonstrationen gegen diesen Krieg, hatte in der schwedischen Hauptstadt Stockholm die erste öffentliche Sitzung des von dem britischen Philosophen und Nobelpreisträgers Bertrand Russell ins Leben gerufenen Tribunals stattgefunden. Das Tribunal befasste sich im Jahr 1967 ausschließlich mit dem Vietnamkrieg. Derweil hatte Griechenland durch die Militärregierung seine Demokratie gänzlich verloren. Die Militärregierung hatte ein Verbot von 260 gewerkschaftlichen, kulturellen und sportlichen Organisationen verfügt. Der Grund: Sie wurden als prokommunistisch eingestuft. Viel demokratischer ging es hingegen in Indien zu. Dort war bei der Präsidentenwahl mit Zakir Hussain zum ersten Mal ein Moslem zum Staatspräsidenten gewählt worden. Ein Zeichen von Demokratie war es gewiss nicht, aber eine ehrenvolle Zeremonie auf jeden Fall: Im Londoner Hyde-Park hatte während eines Staatsbesuchs von König Faisal Ibn Abd Al Asis Ibn Saud von Saudi-Arabien zu Ehren des Monarchen eine Pferdegalopp-Parade stattgefunden, wie es sie zuletzt 1873 gab. Die Royals wussten halt, was sich gehört.
Alle Ereignisse im Mai 1967

Juni

Während in Politiker-Kreisen der Besuch des persischen Schahs, Mohammed Resa Pahlawi, in der Bundesrepublik Deutschland mit allen Ehren ablief, gab es aus Teilen der Bevölkerung massiven Protest. Es kam zu Demonstrationen in West-Berlin. Bei den schweren Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und Studenten gab es auch Schießereien, während denen der West-Berliner Polizist Karl-Heinz Kurras den Studenten Benno Ohnesorg erschoss. Weitere 60 Personen waren teilweise schwer verletzt worden. Der Tod des Studenten Benno Ohnesorg, der dadurch bundesweit bekannt wurde, hatte nachhaltige Folgen. Seine Erschießung und der spätere gerichtliche Freispruch des Täters brachten eine Ausbreitung und Radikalisierung der westdeutschen Studentenbewegung der 1960er Jahre ins Rollen. Im September sollte dann auch der Regierende Bürgermeister von West-Berlin mit dem gesamten Senat zurücktreten. Auf sportlicher Ebene gab es wenigstens eine erfreuliche Meldung: Die Bundesregierung hatte sich zur Duldung der DDR-Flagge im gesamtdeutschen Sportverkehr bereit erklärt. Und der Deutsche Bundestag hatte sich wiederholt mit der Deutschlandfrage befasst und eine Regierungserklärung dazu ausgearbeitet. Immerhin schürten diese Nachrichten ein wenig die Hoffnung auf eine Wiedervereinigung.
Alle Ereignisse im Juni 1967

Juli

Für die meisten in Europa war die Dezimalwährung eine Selbstverständlichkeit. Nicht so für die Neuseeländer. Die wurden nun erst durch die Ausgabe entsprechender neuer Münzen und Geldscheine sowie Briefmarken mit der Dezimalwährung vertraut gemacht, die in diesem Monat dort eingeführt worden war. Ob diese Meldung in der DDR auf Interesse stieß, war nicht wahrscheinlich, denn gleich in den ersten Tagen des Monats ereignete sich dort, in der Nähe von Langenweddingen bei Magdeburg, ein schweres Zugunglück. Auf der Bahnstrecke Magdeburg-Thale war ein Zug der Deutschen Reichsbahn mit einem Tanklastwagen zusammengestoßen, der daraufhin explodierte und einen Brand auslöste. Bei dieser Katastrophe waren 94 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Opfern hatten sich 44 Schulkinder befunden. Diese waren bei Ferienbeginn auf dem Weg in ein Ferienlage im Hart gewesen. Das Unglück gilt als eines der schwerwiegendsten in der deutschen Eisenbahn. Eine Tragödie großen Ausmaßes wurde auch wenige Tage später aus Japan berichtet. Der Taifun „Billie“ hatte sehr schwere Schäden angerichtet und zudem hatte er 300 Menschenleben gefordert.
Alle Ereignisse im Juli 1967

August

Während in der Bundesrepublik die anhaltende Hitze in Obst- und Gemüseanbaugebieten zu einer Zusammenlegung der Erntetermine geführt hatte, so dass der Markt über die Grenzen seiner Aufnahmefähigkeit gesättigt war, Rotkohl und Wirsingkohl deswegen bereits an Tiere verfüttert wurde, hatte die Volksrepublik China den 40. Jahrestag der Gründung der „Roten Armee“, die später in „Volksbefreiungsarmee“ umbenannt wurde, mit großem Propaganda-Aufwand gefeiert. In den USA hingegen schwelten weiterhin Rassenunruhen. Sie hatten inzwischen auch Washington erfasst. Nur eine Meile vom Weißen Haus entfernt war es zu Demonstrationen gekommen, die von der Polizei sofort mit Waffengewalt auseinandergetrieben worden waren. Dessen ungeachtet war der farbige Anwalt Clifford L. Alexander als Vorsitzender des Ausschusses für gleiche Beschäftigungsmöglichkeiten von Schwarzen und Weißen in den USA vereidigt worden. Ebenfalls in Washington hatte der US-Präsident Lyndon B. Johnson dem Kongress eine Botschaft übermittelt. Er ersuchte um zeitweiligen Zuschlag zur Einkommens- und Körperschaftssteuer, um die steigenden Kosten der Kriegsführung in Vietnam ausgleichen zu können. Zudem hatte Johnson eine Erhöhung der Truppenstärke in Vietnam auf 525.000 Mann angekündigt.
Alle Ereignisse im August 1967

September

Es war eine Meldung, die nicht unbedingt das Weltgeschehen beeinflusste, aber für die schwedische Bevölkerung immerhin eine wichtige Schlagzeile war: Ab sechs Uhr morgens trat die Umstellung vom Linksverkehr zum Rechtsverkehr in Kraft. In den angrenzenden Ländern wie Norwegen und Dänemark war schon lange der Rechtsverkehr selbstverständlich. Und auch Finnland hatte seit 1858 Rechtsverkehr. In Schweden war der Linksverkehr auch dadurch erschwert worden, dass die Lenksäulen in schwedischen Autos auf der linken Seite eingebaut worden waren. Bereits 1955 hatte die Regierung das Problem durch eine Kommission untersuchen lassen. Bei einer späteren Volksabstimmung hatten nur 15,5 Prozent der Bevölkerung für einen Übergang zum Rechtsverkehr gestimmt. Im Laufe der Jahre hatte sich die Meinung darüber geändert und 1963 hatte ein Antrag auf Rechtsverkehr in Schweden im Reichstag die entscheidende Mehrheit erlangt. Ein Gesetz wurde verabschiedet und am 3. September 1967 trat es in Kraft. Der Tag wird „Dagen H“ (Tag der Rechtsverkehrumstellung) genannt.
Alle Ereignisse im September 1967

Oktober

Alle wollen essen, die Arbeit der Landwirte ist schwer, aber die Bezahlung ist miserabel. Allein in Frankreich war es im Oktober im Südwesten und Westen des Landes nach drei Jahren wieder zu schweren Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und demonstrierenden Bauern gekommen. Diese hatten gegen zu niedrige Agrarpreise protestiert. In der Bundesrepublik hatten pfälzische Bauern 200.00 Köpfe Blumenkohl vernichtet. Diese hatten sich selbst zu einem Stückpreis von 10 Pfennigen nicht mehr verkaufen lassen. Dagegen mutete die Schlagzeile aus Schwedin geradezu makaber an: Dort war eine 18-jährige Frau aus Halmstdt an Unterernährung gestorben. Sie hatte Anfang des Jahres beschlossen, so lange abzumagern, bis sie die Figur des extrem schlanken Mannequins Twiggy erreicht hätte. Daraus wurde nun nichts, der Tod war schneller. Und 86 Prozent der US-Soldaten, die in Vietnam der Wirklichkeit des Krieges entfliehen wollten, rauchten täglich Marihuana. Dies jedenfalls hatte eine Repräsentativ-Erhebung in den US-amerikanischen dortigen Militärlagern ergeben. Gesund war das alles nicht.
Alle Ereignisse im Oktober 1967

November

Unglaublich, dass es auf der Erde noch unentdeckte Flecken gab. Aber letztendlich bleibt nichts verborgen. Während eines Aufklärungsfluges von einem LC-130-Flugzeug der US-Navy bei einem Flug über Coatsland in der Antarktis waren vom Flugzeug aus die bis dahin unentdeckte Lyddan-Insel, der Stanvomb-Wills-Gletscher und der Hayes-Gletscher entdeckt und kartiert worden. Die Lyddan-Insel ist vollständig von Eis bedeckt und ist etwa 72 Kilometer lang. Benannt wurde die Insel vom Advisory Committee on Antarctic Names (US-ACAN) nach Robert H. Lyddan, einem Mitarbeiter des United States Geological Survey (USGS). Seit den fünfziger Jahren war Lyddan in der Planung und Leitung der Antarktiskartierung tätig. Und der Hayes-Gletscher, der in den südöstlichen Teil des Weddell-Meers mündet, erhielt seinen Namen nach Winston R. Hayes, dem Piloten auf diesem Flug. Wie hoch die genaue Flughöhe war, ist ungewiss, jedenfalls hat es zur Entdeckung der Insel ausgereicht. Ob die Bundeswehr bei ihren Übungsflügen etwas entdeckte, ist nicht klar. Klar ist aber, dass die Starfighter-Piloten eine Mindestflughöhe von rund 250 m über dem Erdboden statt bisher 160 m einhalten mussten. Diese Anordnung der Luftwaffeninspektion sollte den Fluglärm eindämmen.
Alle Ereignisse im November 1967

Dezember

Es wurde moderner in der Welt Europas und die Verbindungen zwischen den Ländern wurden leichter passierbar. Die Brenner-Autobahn beispielsweise war nach der Freigabe für den Verkehr eines 14 km langen Teilstücks vom östlichen Stadtrand von Innsbruck bis zur Anschlussstelle Matrei/Steinbach befahrbar. Innerhalb der Schweiz konnte der Straßentunnel durch den San Bernardino auf der Strecke Splügen-Mesocco im Kanton Graubünden für den Verkehr freigegeben werden. Ganz anders in der DDR. Dort hatte man begonnen, entlang der Grenze zwischen der DDR und dem Bundesgebiet ganze Waldstücke abzuholen. Warum? Die Sichtverhältnisse zwischen dem Doppelzaun und der Demarkationslinie sollten besser einsehbar sein. Nicht, um zu sehen, wie es im Westen war, sondern, um weitere Flüchtlinge davon abhalten zu können, die DDR zu verlassen. Immerhin waren es den Angaben des Bundesvertriebenenministeriums in Bonn zufolge bereits 230.000 Menschen, die seit dem Bau der Berliner Mauer 1961 die DDR verlassen hatten. Insgesamt starben beim Fluchtversuch 163 Menschen, allein an der Berliner Mauer kamen 81 Menschen ums Leben. Wie verbissen die DDR um ihre Bürger kämpfte, zeigte auch die Inkraftsetzung der Durchführungsverordnung zum „Gesetz über die Staatsbürgerschaft“ vom Magistrat von Ost-Berlin. Und das, obwohl Ost-Berlin aufgrund des für ganz Berlin geltenden Viermächtestatus formell nicht zur DDR gehörte, dennoch DDR-Hauptstadt war.
Alle Ereignisse im Dezember 1967

Wichtige Ereignisse & Schlagzeilen 1967 Chronik

Beginn der chinesischen Kulturrevolution
Die Geschenkidee
Das ideale Geschenk. Eine Zeitung von 1967. Was war los in Politik, Sport oder Kultur? Als Geschenk eine original historische Tageszeitung oder Illustrierte z.B. als Geburtstagszeitung zum Geburtstag oder Hochzeitszeitung zur goldenen Hochzeit. Zeitschriften
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Was passierte im Jahre 1967

Die Band Jethro Tull wurde in London gegründet

Die beliebtesten Vornamen

Mädchennamen:
Sabine, Claudia, Heike, Stefanie, Anja, Andrea, Petra, Susanne, Martina, Birgit, Kerstin, Silke
Jungennamen:
Stefan, Thomas, Andreas, Michael, Dirk, Frank, Oliver, Torsten, Matthias, Peter, Jörg, Christian

Bedeutung der Vornamen

Die beliebtesten Vornamen, von ausgefallen bis beliebt. Vornamenlexikon

Nobelpreise 1967 Nobelpreisträger

Nobelpreis Physik: Hans Bethe
Nobelpreis Chemie: Manfred Eigen, Ronald George Wreyford Norrish und George Porter
Nobelpreis Medizin: Ragnar Granit, Haldan Keffer Hartline und George Wald
Nobelpreis Literatur: Miguel Ángel Asturias
Friedensnobelpreis: -----------

Nachrichten 1967 in der Presse

77 Prozent der Israelis gegen Grenzen von 1967
Israelnetz.com
JERUSALEM (inn) - 77 Prozent der Israelis lehnen eine Rückkehr zu den Grenzen von 1967, wie jüngst von US-Präsident Barack Obama gefordert, ab. Das ergab eine Umfrage des Dahaf-Instituts. Die große Mehrheit wäre auch dann gegen eine Rückkehr zu den so ...>>>
Freude über steten Zuwachs
Brühler Schlossbote
Brühl. Die Max Ernst Gesellschaft erwarb vor kurzem das 1967 entstandene Gemälde Nocturne IV (Nachtstück) aus einer Privatsammlung, die unbenannt bleiben ......   >>>
"Das Ergebnis ist immer ein Kompromiss"
Tagesspiegel
Roland Schimmelpfennig, Jahrgang 1967, ist der erfolgreichste deutschsprachige Dramatiker unserer Zeit, seine Stücke werden in vierzig Ländern aufgeführt. ...... >>>
Die Faszination automobiler Technik von vorgestern
Badische Zeitung
Uwe Korth (26) restauriert einen Opel Rekord C, Baujahr 1967, und freut sich aufs Pfingsttreffen mit Gleichgesinnten in Endingen. ...... >>>

Werbung 1967 Reklame

Bücher und Informationen zum Jahrgang 1967

Video Chronik 1967
Roger Ebert's Four-Star Reviews 1967-2007
Fox tönende Wochenschau - Das war 1967
Kindheit und Jugend in der DDR
1967: Israels zweite Geburt
Jahrgangs-Quiz 1967. Unsere Kindheit und Jugend
1967: Ein ganz besonderer Jahrgang
Filmchronik 1967 - Die Filme von 1967
Was passierte 1967
Autojahr 1967
Charts 1967
DDR 1967
Filmjahr 1967
Literaturjahr 1967
Modejahr 1967
Motorräder 1967
Musikjahr 1967
Politjahr 1967
Preise 1967
Sportjahr 1967
Werbung 1967
Wohnen 1967
Geburtstage 1967
Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember
Benzinpreis 1967
Normal 0,59 DM/l
Diesel 0,56 DM/l
Bierpreis 1967
0.63 DM/0,5l
Brotpreis 1967
1.61 DM/kg
Butterpreis 1967
7,87 DM/kg
Goldpreis 1967
35,18 $/oz
Heizölpreis 1967
0,20 DM/l
Monatslohn 1967
646,60 DM/Monat
Sonstiges
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Nobelpreise 1967
Geschenkideen
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