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Das Musikjahr 1956 Musikchronik

Das Frühjahr
Die erste musikalische Erwähnung im Jahre 1956 gebührt Carl Perkins, welcher am 1. Januar seine neue Platte „Blue Suede Shoes“ veröffentlichte. Finanzielle Unterstützung erfuhr er hierbei durch das inzwischen renommierte Label Sun Records, welches ihn erst kürzlich entdeckt hatte. Im ersten Quartal des Jahres waren Dean Martin, „The Platters“ und Kay Starr die Anführer der Charts. Der kommende Superstar Buddy Holly nahm gerade seine erste Scheibe bei Decca Records auf. Decca und Sun galten als die erfolgreichsten Labels in der Kategorie Rock'n'Roll.

Presley-Mania
Nachdem Elvis Presley im Februar in der „Dorsey Brother Stage Show“ sein Debüt im Fernsehen feierte, realisierte er bereit im März seinen ersten Film mit Paramount Pictures. Im April hatte er einen weiteren populären Auftritt in der „Milton Berle Show“. Anschließend unterschrieb er einen Vertrag über drei Filme mit Paramount. Der gerade für Liebesballaden bekannte Sänger Roy Orbison unterschrieb zu dieser Zeit gerade einen Vertrag mit Sun Records. Während sich in den Charts der Newcomer Gogi Grant erfolgreich an der Spitze hielt, stellte Presley seine neue Single „Hound Dog“ im Fernsehen vor. Durch seine Auftritte in der „Steve Ellen Show „ und der „Ed Sullivan Show“ wurde Presley einer der bekanntesten Musiker in den USA.

Im August wurde Gogi Grant von Pat Boone in den Charts abgelöst. Sein Titel „I Almost Lost My Mind“ konnte sich aber nur für zwei Wochen halten. Elvis tauchte erst im September mit „Hound Dog“ wieder in den Charts auf. Mit dem Hit konnte er sich sieben Wochen auf dem ersten Platz des Billboard-Charts. Im November wurde er dann von Jim Lowe abgelöst. Bereits im November musste der seinen Platz aber wieder an Elvis Presley abtreten, der mit „Love me Tender eine weitere Hit-Single präsentierte. Insgesamt stand Presley mit neun Titeln in den Top100 der Billboard-Charts und war auch in internationalen Rankings vertreten. Er war damit der erste weltweite Rockstar.

Das Spätjahr
Abseits von Elvis präsentierte Chrysler sein Verständnis der musikalischen Ereignisse als Automobilhersteller. Zusammen mit dem Entwickler Peter Carl Goldmark hatten sie den ersten Plattenspieler fürs Auto designed, der mit 16 Umdrehungen pro Minute lief. Carl Goldmark war der Erfinder des vorhergegangenen „Longplay“-Formats in 33 Umdrehungen. Im Dezember vertrieb Guy Mitchell den King zwei Mal aus de Charts mit seinem Hit „Singing the Blues“ und schloss nach 7 Wochen Dominanz die Charts des Jahres 1956 ab.

Debüts und Neuerscheinungen
Fred Bertelmann veröffentlichte seine erste Single "Pulverschnee nach Übersee".

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