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Das Filmjahr 1951 Kinofilme |
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Das Kinojahr 1951 sollte den Menschen in Deutschland vor allem ein wenig Ablenkung vom tristen Alltag bringen. Und das im wahrsten Sinne des Wortes! Denn: das Jahr begann mit einem riesigen Skandal! Grund dafür war der Kinostreifen „Die Sünderin“. Darin war u.a. eine Nacktszene der deutschen Schauspielerin Hildegard Knef zu sehen. Weiterhin war die Kirche der Meinung, dass hier mit dem Thema Euthanasie (Sterbehilfe) zu locker umgegangen wird. Damit aber nicht genug: Priester warfen während der Vorführungen Stinkbomben in die Kinos und selbst Politiker meldeten sich mit Flugblättern zu Wort: „Der Film zeigt Hurerei und Selbstmord! Sollen das die Ideale eines Volkes sein?“ Auch der Erzbischof von Köln verurteilte „Die Sünderin“ – und am Ende der Diskussionen gab es sogar Aufführungsverbote. Das hieß aber auch, dass der Film quasi über Nacht in „aller Munde“ war. Und kein noch so ausgeklügeltes Marketingkonzept hätte mehr Aufmerksamkeit bringen können. „Die Sünderin“Natürlich hielt das Kinojahr 1951 auch etwas zum Lachen bereit – die beiden Komiker Dick & Doof waren „In der Fremdenlegion“. Der Grund dafür ist vor allem die Enttäuschung darüber, dass die Damenwelt sich viel zu wenig für Stan und Olli interessiert. Kurzerhand melden sie sich bei der Fremdenlegion. Vielleicht gelingt es ihnen ja hier, den Schmerz ein wenig zu vergessen!? Doch beide kommen schneller an ihre Grenzen als sie wohl selbst gedacht hätten! Sie hoffen, sich mit einer leichten Verletzung ins Sanatorium „einschleichen“ zu können. Der Vorgesetzte von Stan und Olli sieht das allerdings ganz anders – er hat mehr als nur ein strenges Auge auf die beiden geworfen und treibt sie mitten unter der marokkanischen Hitze zu absoluten Höchstleistungen an. Der Film entstand unter der Regie von Edward Sutherland und „Dick und Doof in der Fremdenlegion“ ist eines der wohl lustigsten Werke der beiden Super-Komiker: Slapstick & Humor vom aller Feinsten. Etwas ernster geht es bei der „Meuterei auf der Bounty“ zu – der wurde im Kinojahr 1951 gezeigt (die Produktion stammte allerdings aus dem Jahre 1935). In der Geschichte geht es um die letzte Fahrt des englischen Frachtseglers „Bounty“. Die sticht 1787 in Portsmouth in See – mit dem Ziel: Tahiti. Hier wollen sie Brotbäume laden, um sie wieder nach England zurückzubringen. An Bord hat der selbstgerechte und sehr harte Kapitän Bligh das Kommando. Dazu kommen mehrere Marineoffiziere wie z.B. der Steuermann John Fryer und Fletcher Christian. Ebenfalls an Bord ist der trunksüchtige Schiffarzt „Bacchus“ und einige andere. Der Kapitän machte sich übrigens schon vor der Fahrt bei den meisten Besatzungsmitglieder unbeliebt – der Grund dafür: er ließ im Hafen einen Toten auspeitschen. Und während der Fahrt kommt es dann immer wieder zu Schwierigkeiten – so lässt der Kapitän einige von der Besatzung mit Prügeln bestrafen. Selbst dann, wenn kein schuldhaftes Verhalten vorlag. Das ganze spitzt sich immer weiter zu und auf der Rückfahrt kommt es zu einer Meuterei – angeführt von Leutnant Christian. Kurzerhand setzen sie den fiesen Kapitän und weitere 18 Männer aus. Übrigens: der Film wurde in Schwarz-Weiß gedreht, ist aber später nachkoloriert worden. Damals bekam „Die Meuterei auf der Bounty“ einen Oscar für den „Besten Film“. Zusätzlich gab es sogar noch fünf weitere Nominierungen. Nicht schlecht, oder!? Regisseur Byron Haskin präsentierte im Filmjahr 1951 seine Produktion „Die Schatzinsel“. Dabei geht es um die Abenteuer eines jungen Mannes namens Jim Hawkin. Der erhält von einem Kapitän, der im Abschließend war auch der Zeichentrickfilm „Pinocchio“ im Kinojahr 1951 zu sehen. „Pinocchio“ ist - nach „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ – der zweite abendfüllende Spielfilm aus der beliebten Disney-Schmiede. Auch dieser Film wurde schon 1940 gefertigt, feierte seine deutsche Premiere aber erst ganze 11 Jahre später. Es geht darin um den Spielzeugmacher Gepetto. Der hat eine neue Puppe fertig gestellt – und auf die ist er richtig stolz. Sein größter Wunsch: aus der Puppe solle über Nacht ein echter Junge werden. Und tatsächlich verwandelt eine blaue Fee „Pinocchio“ in eine lebende Holzpuppe. Gepetto traut am nächsten Morgen kaum seinen Augen – sein Wunsch ist wahr geworden! Doch für „Pinocchio“ ruft gleich die Pflicht der Schule – also macht er sich auf den Weg dorthin. Und hier lauern schon die ersten Gefahren: denn Fuchs und Kater wollen die Holzpuppe an ein Marionettentheater verkaufen. Große Mühen haben sie nicht. Denn der gutgläubige „Pinocchio“ geht sofort mit den beiden hinterlistigen Tieren mit. Kurz darauf ist er der Star im Marionettenzirkus von Puppenspieler Stromboli. Übrigens – durch den Einsatz sehr kostspieliger Kameratechnik, wurde „Pinocchio“ zu einem der teuersten Filme der damaligen Zeit. Immerhin „verschlang“ der Streifen ganz 2,6 Millionen US-Dollar. Für so viel Mühe gab es dann auch gleich zwei Oscars: für die „Beste Filmmusik“ und den „Besten Song“. Das renommierte „American Film Institute“ nahm „Pinocchio“ in ihre Liste der „100 beeindruckenden Filme Amerikas“ auf. Glückwunsch! Filmdebüts und
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