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Chronik 1956 - Wirtschaftswunder im Westen – Aufstände im Osten

Auf Initiative des sowjetischen Parteichefs Nikita Chruschtschow begann in der UdSSR der Prozess der Entstalinisierung. Die Verbrechen, die in der diktatorischen Ära unter Stalin begangen worden waren, sollten geahndet werden. Nach außen vertrat das Land die Politik friedlicher Koexistenz. Innenpolitisch wurden demokratische Bestrebungen im Keim erstickt. In der georgischen Hauptstadt Tiflis kam es zu einem Massaker, bei dem die Armee eine hauptsächlich aus Schülern und Studenten bestehende Demonstration niederschlug. Auch in Polen wurde ein Aufstand niedergeschlagen. Arbeiter waren wegen der miserablen Versorgung und der anhaltenden Mangelwirtschaft auf die Straße gegangen. Die polnische Armee ging gegen ihre Landsleute brutal vor und beendete den Aufstand. Auch in Ungarn erhoben sich die Menschen gegen die kommunistische Herrschaft und die Unterdrückung durch die sowjetische Besatzung. Es kam zu einem Blutbad, das etwa eine Woche dauerte. Der Volksaufstand in Ungarn wurde durch die Rote Armee und den Einsatz von Panzern niedergeschlagen. Er forderte mehr als 2500 Opfer seitens der ungarischen Bevölkerung.
In der Bundesrepublik herrschte inzwischen ein Mangel an Arbeitskräften. Um das Wirtschaftswunder weiter voran zu bringen, mussten ausländische Arbeiter angeworben werden. Die ersten Gastarbeiter kamen aus Italien und brachten ihre mediterrane Lebensart mit. Der befristete Arbeitsaufenthalt war allerdings unrealistisch. Die Familien folgten und blieben. Das Fürstentum Monaco sorgte für positivere Schlagzeilen. Fürst Rainier III. heiratete die amerikanischen Schauspielerin Grace Kelly. Und in Wien fand der erste Opernball nach dem Zweiten Weltkrieg statt.
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Am meisten gefragt aus dem Jahr 1956...

Wer war 1956 Bundeskanzler?

Konrad Adenauer war Bundeskanzler 1956
Wer war 1956 Bundespräsident?
Theodor Heuss war Bundespräsident 1956
Wer war 1956 Präsident der DDR?
Wilhelm Pieck war 1956 Präsident der DDR
Wer war 1956 Ministerpräsident der DDR?
Otto Grotewohl war 1956 Ministerpräsident der DDR
Wer war 1956 Präsident der Vereinigten Staaten?
1956 war Dwight D. Eisenhower amerikanischer Präsident
Wer war 1956 deutscher Meister?
Borussia Dortmund war deutscher Meister 1956
Wer war 1956 Formel 1 Weltmeister?
Juan Manuel Fangio war mit Lancia/Ferrari Formel 1 Weltmeister 1956

Ereignisse & Schlagzeilen 1956


Januar 1956

Autoliebhaber hatten die Meldung sicher mit großer Freude aufgenommen: eine Preissenkung für den Mercedes 180 D. Tatsächlich hatten die Daimler-Benz-Automobilwerke in Stuttgart-Untertürkheim offiziell mitgeteilt, dass der Wagen nur noch 9850 DM kosten sollte. Das war eine Senkung um 450 DM. Der Grund dafür waren – laut Firmenmitteilung – geringere Produktionskosten. Dass so etwas an den Verbraucher weitergegeben wurde, brachte der Automarke ganz sicher Pluspunkte. Ob es für die Aufspaltung des Nordwestdeutschen Rundfunks (NWDR) in den Westdeutschen (WDR) und in den Norddeutschen Rundfunk (NDR) Pluspunkte gab, bleibt ungewiss. Sicher ist, die beiden Sender nahmen ihren Betrieb auf und senden noch immer.
Alle Ereignisse im Januar 1956

Februar 1956

Da war die sowjetische Regierung zu Recht erbost: Sie wehrte sich in einer offiziellen Note an die US-amerikanischen Regierung gegen den Einsatz von Propaganda-Ballons, die über der Sowjetunion und über den Staaten Osteuropas zum Einsatz kamen und Flugschriften enthielten, die nicht mit der politischen Linie der Sowjetunion und der anderen Ostblockstaaten übereinstimmten. In den Medien war schon vom Ballon-Krieg die Rede, wobei die UdSSR keine Wetterballons meinten, sondern tatsächlich Ballons, die den Ost-Politikern wegen ihres Inhalts gegen den Strich gingen. Sie waren aus Protest gegen die schlechte Qualität und die Verteuerung des Mensa-Essens um 15 Pfennig auf 1 DM in einen zweitägigen Mensastreik getreten. Das war aber auch unerhört, schlechtes Essen für mehr Geld. Wie sollten die armen Studenten da noch lernen? Derweil hatte man in Stuttgart mit einer feierlichen Zeremonie den Fernsehturm eröffnet, der dann zwei Tage später für die Öffentlichkeit zugänglich war.
Alle Ereignisse im Februar 1956

März 1956

Das Deutsche Rote Kreuz, das sich unermüdlich einsetzte, um Menschen wiederzufinden und zusammenzuführen, konnte einen großen Erfolg verzeichnen. In Hamburg hatte das DRK mitgeteilt, dass der Suchdienst das 100.000. Kind seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs mit seinen Eltern zusammengebracht hatte. Kein Grund, sich auf den Lorbeeren auszuruhen, denn noch immer suchten rund 16.000 Kinder ihre Eltern, bzw. Eltern ihre Kinder, von denen sie durch die Wirren des Kriegsendes und der unmittelbaren Nachkriegszeit getrennt worden waren. Das DRK als einer der größten Wohltätigkeitsvereine in Deutschland bestand bereits seit 1921 und war mit großen Herausforderungen vertraut. Während also noch immer Hoffnung für getrennte Eltern und Kinder bestand, war in West-Berlin die wirtschaftliche Not durch die Berlin-Blockade zunächst einmal abgemildert. Dazu beigetragen hatte das sogenannte Notopfer. Diese Steuermarken mussten auf Postsendungen geklebt werden und halfen Pfennig für Pfennig, Not zu lindern. Nun waren zum Ende des Monats letztmals Steuermarken geklebt worden. Es ging langsam bergauf. Und fürs Amusement sorgten dann auch spektakuläre musikalische Highlights wie „My Fair Lady“ von Frederick Loewe, das Musical, das am Mark Hellinger Theatre in New York uraufgeführt wurde und von dort aus die Welt eroberte.
Alle Ereignisse im März 1956

April 1956

Eine beruhigende Meldung war es nicht gerade, dass die Sowjetunion auf ihrem Versuchsgelände in Kasachstan im Rahmen einer Versuchsreihe eine Atombombe zur Explosion gebracht hatte. Dennoch hatte der französische Ministerpräsident Guy Mollet in einem Interview mit der in Paris erscheinenden Tageszeitung „Le Monde“ erklärt, dass er davon überzeugt sei, dass von der Sowjetunion keine Kriegsgefahr für Europa ausgehen würde. Derweil hatte das Nordatlantische Verteidigungsbündnis NATO sein siebenjähriges Bestehen gefeiert. Zum ersten Mal durfte eine westdeutsche Einheit an der Militärparade in Düsseldorf daran teilnehmen. Es war das Andernacher Musikkorps, dass für musikalische Untermalung sorgte. Immerhin. Der westliche Einfluss reichte inzwischen bis nach Ägypten. Das Innenministerium Ägyptens hatte eine Verordnung erlassen, nach der sich innerhalb von drei Jahren alle männlichen Staatsbediensteten nach westlicher Mode zu kleiden hatten. Wer dann noch immer in der traditionellen Kleidung der Fellachen und Beduinen auftauchte, musste mit Geldbußen rechnen.
Alle Ereignisse im April 1956

Mai 1956

Weltweit waren die Menschen am „Tag der Arbeit“ auf die Straße gegangen, um bessere Arbeitsbedingungen zu erkämpfen. In West-Berlin waren mehr als 100.000 Menschen vor dem Schöneberger Rathaus in West-Berlin zusammengekommen. Ihnen ging es jedoch vorrangig um die Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten. Bei den Demonstrationen in der DDR-Hauptstadt Ost-Berlin waren hauptsächlich die Losungen zu den sozialistischen Erfolgen Hauptthema der Transparente und Plakate. Und zum ersten Mal präsentierte die DDR-Führung beim Mai-Aufmarsch Einheiten der Nationalen Volksarmee (NVA). Ebenfalls am 1. Mai hatten SED-Parteichef Walter Ulbricht und DDR-Ministerpräsident Otto Grotewohl in einem Schreiben an die SPD die Freilassung der in der DDR inhaftierten Sozialdemokraten angeboten. Dafür sollte das Ostbüro der SPD im Gegenzug seine Tätigkeit einstellen. Die Freilassung klang verlockend, aber die Schließung des Büros in Ost-Berlin war eine bittere Pille. Solche Aktionen trugen nicht gerade zur weiteren Annäherung beider Länder bei, die dann sogar zu einem wiedervereinten Deutschland führen sollte.
Alle Ereignisse im Mai 1956

Juni 1956

Das Leben war elf Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs fast wieder normal geworden. Wirtschaftliche und kulturelle Erfolge gingen ebenso voran wie erfolgreiche sportliche Ereignisse. Selbst die Bahn modernisierte ihr System. Von den einstigen drei Klassen, blieben nur noch zwei übrig. In ganz Europa war nun das Zwei-Klassen-Bahn-System eingeführt worden. Das Fernsehen, das eigentlich erst in den Anfängen steckte, bekam in der Schweiz einen heftigen Dämpfer. Dort hatten sich nämlich Menschen zusammengeschlossen und eine „Aktionsgemeinschaft gegen das Fernsehen“ gegründet. Diese Menschen sahen das Fernsehen als überflüssig und bedrohlich an. Sie arbeiteten auf das Ziel hin, mittels eines Volksentscheides das Fernsehen in der Schweiz zu verbieten. Sie waren schon immer etwas eigen, die Eidgenossen. Derweil hatte in der Bundesrepublik Deutschland der Bundestag das Wehrpflichtgesetz verabschiedet. Und in der schwer zerstörten Stadt Dresden in der DDR beging man die 750-Jahr-Feiern des Bestehens der Stadt mit der Wiedereröffnung der Gemäldegalerie und des Staatstheaters. Auch wenn es noch viel zu bauen und zu erneuern gab, war das ein echter kultureller Lichtblick, der der Stadt ein großes Stück seiner Attraktivität zurückgab. 
Alle Ereignisse im Juni 1956

Juli 1956

Monaco jubelte. Das kleine Fürstentum, in dem Rainier III. aus dem Geschlecht der Grimaldis mit seiner Frau, der Schauspielerin Grace Kelly lebte, war außer sich vor Freude über die Nachricht, dass die Fürstin Gracia Patricia ein Kind erwartete. Neben den elterlichen Freuden war es vor allem auch die Tatsache, dass nach einem völkerrechtlich bindenden Vertrag das Fürstentum Monaco an Frankreich fallen würde, falls das Geschlecht der Grimaldis keine Nachkommen hätte. Für die Monegassen hätte das bedeutet, dass sie höhere Steuern zahlen müssten und der Wehrpflicht unterliegen würden. Das alles blieb den Monegassen nun erspart und sie lebten weiter glücklich und zufrieden in ihrem kleinen Land in Erwartung auf den fürstlichen Nachwuchs. Nicht ganz so gemütlich erging es der polnischen Bevölkerung. Bundeskanzler Konrad Adenauer hatte sich nämlich vor der Presse scharf gegen die Äußerung des sowjetischen Ministerpräsidenten Nikolai A. Bulganin gewandt, der betont hatte, dass Schlesien „für immer polnisch“ sei. Adenauer jedoch war der Ansicht, dass die ehemaligen deutschen Ostgebiete nur unter vorläufiger polnischer Verwaltung stehen würden. Eine endgültige Regelung der Grenzfrage könnte nur durch einen Friedensvertrag herbeigeführt werden. Ein Friedensvertrag wäre jedenfalls besser als ein Krieg zur Rückeroberung der einstigen deutschen Gebiete. 
Alle Ereignisse im Juli 1956

August 1956

Neben der Suezkrise und dem KPD-Verbot machte eine Verordnung Schlagzeilen, die der Ministerrat der DDR zur Entschädigung von ehemaligen Gesellschaftern enteigneter Unternehmen erlassen hatte. Die Betroffenen erhielten ihre Entschädigung in Jahresraten. Aufgrund der geltenden Bestimmungen für den Zahlungsverkehr durften sie die DDR-Währung Mark jedoch nicht ausführen. Es gab dessen ungeachtet eine gute Nachricht für Touristen. Die Insel Helgoland war nach jahrelangen Räumungsarbeiten wieder für den Tourismus freigegeben worden. Die Nordseeinsel war während des Zweiten Weltkriegs von der deutschen Wehrmacht zu einer Festung ausgebaut worden und hatte in der unmittelbaren Nachkriegszeit der britischen Luftwaffe als Übungsziel gedient. Die Jugend in der Bundesrepublik konnte aufhorchen: Endlich wurde sie über alles Neuigkeiten in kulturellen und anderen Bereichen mit Informationen versorgt, denn im August war die erste Ausgabe der „Bravo“ an den Kiosken erschienen. Dass die Königin Juliana der Niederlande nicht mehr zu den Vorträgen einer Wunderheilerin ging, war sicher für die dortige Bevölkerung interessant, die heftig protestiert hatte. International war es eine Meldung am Rande.
Alle Ereignisse im August 1956

September 1956

Die Deutsche Fernsehschau, die in Stuttgart abgehalten wurde, zeigte während ihrer achttägigen Dauer ein besonderes Highlight: den „Fernseh-Projektor“, der ein Bild mit einer Diagonale von rund 1,20 m erzeugte. Der technische Fortschritt war elf Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs stetig vorangeschritten. Dazu war die Tatsache, dass die UN-Konferenz in Genf eine Konvention zur Abschaffung der Sklaverei angenommen hatte, nahezu beschämend. Nicht die Annahme war beschämend, sondern dass es immer noch Sklaverei auf der Welt gab. Die meisten Staaten waren um ein demokratisches System bemüht. Selbst der Ostblock mit seinen sozialistischen Bestrebungen kannte keine Sklaverei. Im Monat September gab es in den USA eine Fernseh-Sensation: Der Rock'n'Roll-Sänger Elvis Presley war in der „Ed-Sullivan-Show“ als Stargast aufgetreten und hatte damit alle Rekorde gebrochen. Mehr als 80 Prozent aller US-Fernsehzuschauer hatten den Auftritt gesehen. Derweil hatte die BRD-Regierung die Sowjetunion zu Verhandlungen über die deutsche Wiedervereinigung aufgefordert. Der sowjetische Außenminister Gromyko, der die UdSSR als Befürworter der nationalen deutschen Einheit bezeichnete, hielt dennoch eine Wiedervereinigung durch die Aufrüstung in der BRD für unmöglich.
Alle Ereignisse im September 1956


Oktober 1956

Die Saarverträge machten es möglich: Das Saargebiet gehörte nun offiziell zur Bundesrepublik Deutschland. Die Außenminister der BRD, Heinrich von Brentano, Frankreichs, Christian Pineau und Luxemburg, Joseph Bech, hatten zum Ende des Monats ganze Arbeit geleistet. Der sogenannte Luxemburger Vertrag, der auch die Moselkanalisierung beinhaltete, sollte zum 1. Januar 1957 in Kraft treten. Die Saarverträge erzürnten die DDR-Führung. Sie war nicht gefragt worden. Deshalb kritisierte das SED-Zentralorgan „Neues Deutschland“ die Eingliederung, da die Saar „zu ganz Deutschland gehöre und die DDR nicht konsultiert worden sei“. Über diese und andere Nachrichten aus aller Welt wurde von nun täglich berichtet. Die „Tagesschau, die bisher dreimal in der Woche vom Deutschen Fernsehen ausgestrahlt wurde, hatte ab dem 1. Oktober mit der täglichen Ausstrahlung begonnen. Derweil verkündete man in der DDR, dass die staatliche Handelsorganisation (HO) ab sofort auch Ratenzahlungen in ihren Verkaufsstellen beim Erwerb von Konsumgütern ermöglichte. Aus Bonn kam eine Meldung, die mit Ratenzahlung wenig zu tun hatte: Vom deutschen Bundestag war nämlich die Einführung einer zentralen „Verkehrssünderkartei“ beschlossen worden, die in Flensburg ihren Sitz haben sollte. So wurde die Stadt im Norden Schleswig-Holsteins ungewollt zum Synonym für Strafpunkte.
Alle Ereignisse im Oktober 1956

November 1956

Werbung war nichts Neues. Neu war jedoch die Fernseh-Werbung. Im November 1956 flimmerte der erste TV-Werbespot über den Bildschirm. Er dauerte 55 Sekunden und wurde vom Bayerischen Rundfunk ausgestrahlt. Besonders attraktiv war die Werbung für das Waschmittel „Persil“ durch die beiden Volksschauspieler Liesl Karlstadt und Beppo Brem. Auch der Schokoladenhersteller Trumpf wollte nicht nachstehen. Mit der Jungfernfahrt eines in den Trumpf-Werken gebauten Prall-Luftschiffes setzte er seine Luftwerbung in der Nachkriegszeit fort. Das war Werbung für alle diejenigen, die noch keinen Fernsehapparat besaßen. Und damit auch jeder Bundesbürger in den Kauf-Genuss kommen konnte, hatte der Deutsche Bundestag das Ladenschlussgesetz verabschiedet, das ab dem 1. Januar 1957 in Kraft trat. Danach war die Schließung der Geschäfte samstags für 16 Uhr festgelegt worden und am Montag durften die Läden erst um 10 Uhr geöffnet werden. Auch das Ministerium für gesamtdeutsche Fragen hatte eine Neuigkeit zu vermelden. Künftig erhielt jeder Besucher aus der DDR einen Reisekostenzuschuss von 10 DM. Und im Falle einer Krankheit eines DDR-Besuchers würde der Bund ab sofort auch diese Kosten übernehmen. Ein Wermutstropfen für die BRD-Bürger, die auf ein Auto angewiesen waren, stellten die Benzinpreise an den bundesdeutschen Tankstellen dar. Die waren nämlich innerhalb von drei Wochen zum dritten Mal um einen Pfennig gestiegen. Je nach Region mussten die Autofahrer nun zwischen 64 und 68 Pfennig für einen Liter Treibstoff bezahlen. Die Mineralölgesellschaften gaben die Blockade des Suezkanals und die dadurch gestiegenen Transportkosten als Grund an.
Alle Ereignisse im November 1956

Dezember 1956

Auf Kuba kriselte seit 1952 gewaltig. Mit der Landung zu Beginn des Monats von Fidel Castro im Osten der Insel hatte schließlich der Guerillakrieg gegen den Diktator Fulgencio Batista begonnen. Bereits kurz zuvor waren bei Gefechten zwischen linksgerichteten Rebellen und der Armee von Diktator Batista 50 Menschen ums Leben gekommen. In dem politischen Machtkampf war dennoch, sogar für die Revolutionsführer, der Weg Kubas unklar. Ungarn hingegen hatte da wohl etwas klarere Vorstellungen. Zunächst aber hatte die Regierung unter János Kádár einer Delegation der Vereinten Nationen die Einreise verweigert. Diese sollte unter der Führung des Generalsekretärs Dag Hammarskjöld vor Ort die Ereignisse um den Volksaufstand vom November untersuchen. Kurz darauf hatte die UN-Vollversammlung enie Relolution verabschiedet, in der ein sofortiger Abzug der sowjetischen Truppen aus Ungarn gefordert wurde sowie die Einstellung von Deportationen und die Zulassung von UN-Beobachtern. Derweil hatte die ungarische Regierung in Budapest die Auflösung der während des Volksaufstandes gebildeten Revolutionsräte gefordert. Zum Ende des Monats hatte die Regierung eine Verordnung erlassen, die Internierungen von Personen ohne Gerichtsbeschluss zuließ, die aktiv am Aufstand beteiligt waren. Inzwischen hatten 40 Sportler aus Osteuropa, darunter 35 aus Ungarn, nach den Olympischen Spielen in Melbourne in Australien um politisches Asyl ersucht.
Alle Ereignisse im Dezember 1956


Die Geschenkidee
Das ideale Geschenk. Eine Zeitung von 1955. Was war los in Politik, Sport oder Kultur? Als Geschenk eine original historische Tageszeitung oder Illustrierte z.B. als Geburtstagszeitung zum Geburtstag oder Hochzeitszeitung zur goldenen Hochzeit. Zeitschriften von 1954.
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Die beliebtesten Vornamen im Jahre 1956

Mädchennamen:
Birgit, Angelika, Sabine, Gabriele, Monika, Renate, Petra, Karin, Susanne, Barbara, Jutta, Ute
Jungennamen:

Michael, Thomas, Hans, Peter, Andreas, Klaus, Ulrich, Manfred, Bernd, Uwe, Wolfgang, Holger
Bedeutung der Vornamen
Die beliebtesten Vornamen, von ausgefallen bis beliebt. Vornamenlexikon

Nobelpreise 1956 Nobelpreisträger

Nobelpreis Physik: William B. Shockley, John Bardeen und Walter H. Brattain
Nobelpreis Chemie: Cyril Norman Hinshelwood und Nikolai Nikolajewitsch Semjonow
Nobelpreis Medizin: André Frédéric Cournand, Werner Forßmann und Dickinson W. Richards
Nobelpreis Literatur: Juan Ramón Jiménez
Friedensnobelpreis: Der Friedensnobelpreis 1956  wurde nicht verliehen

Nachrichten 1956 in der Presse

Psalmen lernen war Pflicht
Taunus Zeitung
12.04.2016 Von CHRISTEL WÖSNER-RAFAEL Gemeinsam sind die Köpperner Konfirmanden aus den Jahren 1951 und 1956 am Sonntag zum ....>>>

Werbung 1956 Reklame


Bücher und Informationen zum Jahrgang 1966

Kindheit und Jugend in der BRD Jahrgang 1956
Der Aufstand in Ungarn 1956
Kalte Front Berlin
Jahrgang 1956 Kindheit und Jugend in der DDR
Zeitenwende 1956: Entstalinisierung, Suez-Krise, Ungarn-Aufstand
Jahrgangs-Quiz 1956. Unsere Kindheit und Jugend Quizkarten für Jahrgänge der 50er
Deutsche Kriegsgefangenenschaft in der Sowjetunion 1941-1956
Filmchronik 1956 - Alle Filme des Jahres 1956
Was passierte 1956
Autojahr 1956
Charts 1956
Filmjahr 1956
Modejahr 1956
Motorrad 1956
Musikjahr 1956
Politikjahr 1956
Sportjahr 1956
Geburtstage 1956
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Jahrgangswein 1956

Jahrgang 1956

Bravo Nr.1 1956