|
Die 21. Oscarverleihung
Die "21st Annual Academy Awards" in Los Angeles
wurden am 24. März und erstmals im AMPAS Theater
verliehen. Die Moderation der Verleihungen für das
Vorjahr 1948 hatte der Schauspieler Robert
Montgomery übernommen.
Bester Film des Jahres wurde Reginald Becks und
Laurence Oliviers "Hamlet". Für die "Beste Regie"
wurde John Huston für seinen Film "Der Schatz der
Sierra Madre" ("The Treasure of the Sierra Madre")
ausgezeichnet. "Bester Hauptdarsteller" wurde
Laurence Olivier für die Rolle im Film "Hamlet", in
dem er auch Regie geführt hatte. Als "Beste
Hauptdarstellerin" erwies sich dieses Mal Jane Wyman
für ihre Rolle in "Schweigende Lippen" ("Johnny
Belinda"). Als "Bester Nebendarsteller" wurde Walter
Huston für "Der Schatz der Sierra Madre" gekürt. Bei
den Nebendarstellerinnen gelang es Claire Trevor für
ihre Rolle im Film "Gangster in Key Largo" ("Key
Largo"). Das "Beste Drehbuch" stammt in diesem Jahr
von John Huston und wurde für den Film "Der Schatz
der Sierra Madre" vergeben. Bei der "Besten
Originalgeschichte" gelang es den Autoren David
Wechsler und Richard Schweizer für "Die
Gezeichneten" ("The Search"). Die "Beste Kamera" bei
den Schwarzweißfilmen wurde an William H. Daniels
für "Stadt ohne Maske" ("The Naked City") vergeben.
Bei den Farbfilmen gelang es Winton C. Hoch, William
V. Skall und Joseph A. Valentine für "Johanna von
Orleans" ("Joan of Arc"). Das "Beste Szenenbild" der
Schwarzweißfilme bestimmten dieses Jahr Carmen
Dillon und Roger K. Furse in "Hamlet". Unter den
Farbfilmen gelang es Arthur Lawson und Hein Heckroth
für "Die roten Schuhe" ("The Red Shoes") in dieser
Kategorie.
Für die "Besten Kostüme" bei den Schwarzweißfilmen,
wurde Roger K. Furse für "Hamlet" mit einem Oscar
versehen und bei den Farbilmen Barbara Karinska und
Dorothy Jeakins für den Film "Johanna von Orleans".
Den Preis für den "Besten Ton" bekamen Arthur von
Kirbach und Harry M. Leonard für "Die
Schlangengrube" ("The Snake Pit"). Der "Beste
Schnitt" ging in diesem Jahr an Paul Weatherwax für
den Film "Stadt ohne Maske". Die "Besten visuellen
Effekte" wurden mit einem Oscar an Paul Eagler,
James G. Stewartt, J. McMillan Johnson, Clarence
Slifer und Russell Shearman für den Film "Jenny"
("Portrait of Jennie") gewürdigt. Als "Bester Song"
ging in diesem Jahr "Buttons and Bows" aus dem Film
"Sein Engel mit den zwei Pistolen" ("The Paleface")
hervor und wurde mit einem Oscar an den Songwriter
Ray Evans und den Komponisten Jay Livingston
versehen. Die "Beste Filmmusik" in den Bereichen
Komödie und Drama ging in diesem Jahr an Brian
Easdale, für den Film "Die roten Schuhe". Im Bereich
Musikfilm gelang es Roger Edens und Johnny Green für
"Osterspaziergang" ("Easter Parade") einen Oscar zu
erringen. Der "Beste Kurzfilm" in einer Filmrolle
wurde an "Människor i stad" von Edmund Reek vergeben
und bei den zwei Filmrollen an "Seal Island" von
Walt Disney. Der Beste Kurzfilm-Cartoon wurde "The
Little Orphan" von Fred Quimby. Zum besten Kurzfilm
der Dokumentationen wurde "Toward Independence" von
der U.S. Army gekürt. Außerdem wurde "The Secret
Land" von Orville O. Dull als "Bester
Dokumentarfilm" ausgezeichnet.
Der Produzent Walter Wagner erhielt in diesem Jahr
den Ehrenoscar für den Film "Johanna von Orleans".
Ein weiterer Ehrenoscar ging an "Monsieur Vincent"
als bester fremdsprachiger Film. Des Weiteren
erhielten auch der Schauspieler Sid Grauman und der
Produzent Adolph Zukor ebenfalls jeweils einen
Ehrenoscar. Der "Irving G. Thalberg Memorial Award"
ging in diesem Jahr an "Jerry Wald". Den "Juvenile
Award" konnte Ivan Jandl für den Film "Die
Gezeichneten" ergattern. Der "Scientific and
Engineering Award" ging an Victor Coccialanza, Louis
J. Witte, Nick Kalten und Maurice Ayers. Außerdem
hatten Marty Martin, A. J. Moran, Russel Shearman
und Jack Lannan hatten außerdem den "Technical
Achievement Award" erhalten.
Filmdebüts und
Neuerscheinungen
Jerry Lewis startet seine Filmkarriere in
dem Kurzfilm "How to Smuggle a Hernia Across the
Border ". |