|
Die 17. Oscarverleihung
Am 15. März wurden die "17th Annual Academy Awards"
für das Vorjahr (1944) in Los Angeles verliehen. Die
Verleihung wurde dieses Mal im Grauman's Chinese
Theatre veranstaltet und neben Bob Hope auch durch
den Schauspieler und Regisseur John Cromwell
mitmoderiert.
Als "Bester Film" des Jahres 1944 wurde "Der Weg zum
Glück" ("Going My Way") von Leo McCarey
ausgezeichnet. Außerdem erhielt Leo McCarey auch den
Oscar für die beste Regie für diesen Film. Den Oscar
für den "Besten Hauptdarsteller" erhielt
Bing
Crosby, für ebenfalls "Der Weg zum Glück". Als
"Beste Hauptdarstellerin" wurde
Ingrid Bergmann für
den Film "Das Haus der Lady Alquist" ("Gaslight")
ausgezeichnet. Der Oscar für den "Besten
Nebendarsteller" ging dieses Jahr an Barry
Fitzgerald für seine Rolle im bereits mehrfach
preisgekrönten "Der Weg zum Glück". Als "Beste
Nebendarstellerin" konnte sich dieses Mal Ethel
Barrymore für ihre Rolle in "None But the Lonely
Heart" den begehrten Preis abholen. Das "Beste
Originaldrehbuch" stammt von Lamar Trotti für den
Streifen "Wilson". Das "Beste adaptierte Drehbuch"
wurde Frank Cavett und Frank Butler für "Der Weg zum
Glück" zugesprochen. In der Kategorie "Beste Kamera"
konnte sich Joseph LaShelle ("Laura") im Bereich des
Schwarzweißfilms behaupten und Leon Shamroy
("Wilson") für den Farbfilm dieser Kategorie. Für
das "Beste Szenenbild" im Bereich Schwarzweißfilm
wurden Paul Huldschinksy, Edwin B. Willis, William
Ferrari und Cedric Gibbons für die Szenen des Films
"Das Haus der Lady Alquist" ("Gaslight")
ausgezeichnet.
Im Bereich Farbfilm dieser Kategorie konnten sich
Wiard Ihnen und Thomas Little für die Szenen des
Films "Wilson" als des Oscars würdig erweisen. Der
Film "Wilson" wurde aber auch noch in den Kategorien
"Bester Ton" (Edmund H. Hansen) und "Bester Schnitt"
(Barbara McLean) mit einem Oscar versehen. Der Preis
für die diesjährigen "Besten visuellen Effekte" ging
an Douglas Shearer, Warren Newcombe, A. Arnold
Gillespie und Donald Jahraus für den Film "Dreißig
Sekunden über Tokio" ("Thirty Seconds Over Tokyo").
Als "Bester Song" wurde "Swinging On a Star" aus dem
Film "Der Weg zum Glück" gekürt. Der Liedtexter
Johnny Burke und der Komponist Jimmy Van Heusen
nahmen diesen entgegen. Für die "Beste Filmmusik" in
den Bereichen Drama und Komödie wurde Max Steiners
"Als du Abschied nahmst" ("Since You Went Away") mit
einem Oscar versehen. Im Bereich des Musikfilms
stammt die beste Filmmusik in diesem Jahr von Morris
Stoloff und Carmen Dragon, die gemeinsam an dem
filmischen Musical "Es tanzt die Göttin" ("Cover
Girl") mitwirkten. Der "Beste Kurzfilm" im Bereich
"Eine Filmrolle" wurde bei dieser Verleihung Jerry
Fairbanks' "Who's Who in Animal Land" und im Bereich
"Zwei Filmrollen" Gordon Hollingsheads "I Won't
Play!" zugesprochen. Im Bereich "Cartoon" gelang es
"Mouse Trouble" von Fred Quimby. Als "Bester
Dokumentarkurzfilm" und "Bester Dokumentarfilm"
wurden außerdem jeweils "With the Marines at Tarawa"
(U.S. Marine Corps) und "The Fighting Lady" (20th
Century Fox / U.S. Navy) mit einem Oscar versehen.
Den Ehrenoscar erhielt in diesem Jahr der
Schauspieler, Komiker und Entertainer Bob Hope, der
auch die Verleihung zum Teil mitmoderiert hatte. An
Darryl F. Zanuck ging der diesjährige "Irving G.
Thalberg Memorial Award". Der damalige Kinderstar
Margaret O'Brien erhielt den "Juveline Award" für
ihre Leistungen. Des Weiteren wurde an Stephen Dunn
der "Scientific and Engineering Award" verliehen. |