Was war wann? 1900 >> Filmjahr 1944 Spielfilme
Filme 40er Jahre
1940
1941
1942
1943
1944
1945
1946
1947
1948
1949
Filme 1944
Casablanca
 
1940 1941 1942 1943 1944 1945 1946 1947 1948 1949

Das Filmjahr 1944 Kinofilme

Die 16. Oscarverleihung
In Los Angeles fanden in diesem Jahr die "16th Annual Academy Awards" statt, bei denen die Filme aus dem Vorjahr (1943) ausgezeichnet wurden. Wiederholt (bereits zum dritten Mal) und das zweite Jahr in Folge, moderierte Bob Hope im Ambassador Hotel die diesjährige Veranstaltung. In diesem Jahr wurde auch der bis heute als unumstrittene Klassiker geltende Film "Casablanca" ausgezeichnet. Der Film wurde für insgesamt acht Oscars nominiert, von denen er drei auch erhalten hatte. Auch in diesem Jahr wurden die Auszeichnungen aufgrund des Krieges aus Gips gefertigt.

Jack L. Warners "Casablanca" erhielt im Zuge dieser Verleihung einen Oscar als "Bester Film", außerdem wurde Michael Curtiz für "Casablanca" für die "Beste Regie" geehrt und auch das "Beste adaptierte Drehbuch" ging in diesem Jahr an Casablanca. Dessen Preisträger waren Julius J. Epstein, Howard Koch und Philip G. Epstein. Der Oscar für den "Besten Hauptdarsteller" ging an Paul Lukas für "Watch on the Rhine" und als "Beste Hauptdarstellerin" an Jennifer Jones für "Das Lied von Bernadette" ("The Song of Bernadette"). Als "Bester Nebendarsteller" ging Charles Coburn für "Immer mehr, immer fröhlicher" ("The More the Merrier") und als "Beste Nebendarstellerin" an die Schauspielerin Katina Paxinou für "Wem die Stunde schlägt" ("For Whom the Bell Tolls"). Das "Beste Originaldrehbuch" stammt von Norman Krasna ("Der Pilot und die Prinzessin" / "Princess O'Rourke") und die "Beste Originalgeschichte" von William Saroyan ("Und das Leben geht weiter" / "The Human Comedy").

Die "Beste Kamera" im Schwarzweiß-Bereich wurde Arthur C. Miller für "Das Lied von Bernadette" mit einem Oscar zuteil. Bei der "Besten Kamera" in Farbe konnten Hal Mohr und W. Howard Greene den begehrten Preis für "Phantom der Oper" ("Phantom of the Opera") ergattern. Das "Beste Szenenbild" in Schwarzweiß war dieses Jahr von Thomas Little, William S. Darling und James Basevi im Film "Das Lied von Bernadette". Für das in Farbe gehaltene "Beste Szenenbild" wurden Ira Webb, Russell A. Gausman, John B. Goodman und Alexander Golitzen ausgezeichnet. Für den "Besten Ton" konnte sich Stephen Dunn für den Film "Dies ist mein Land" ("This Land Is Mine") einen Oscar verdienen. Der "Beste Schnitt" wurde George Amy für "Airforce" zugesprochen. "Beste visuelle Effekte" stammten dieses Jahr von Roger Heman Sr. und Fred Sersen in dem Film "Crash Dive". Die beste Filmmusik in den Bereichen Komödie und Drama wurde Alfred Newman für den Film "Das Lied von Bernadette" zugesprochen und für die beste Filmmusik eines Musicals wurde Ray Heindorf für den Film "This Is the Army" geehrt. Als "Bester Song" ging in diesem Jahr "You'll Never Know" aus dem Film "Hello Frisco, Hello" hervor und der Preis wurde an die Komponisten Mack Gordon und Harry Warren verliehen. Als "Bester Kurzfilm" ("Eine Filmrolle") gingen "Amphibious Fighters" von Grantland Rice und im Bereich "Zwei Filmrollen" "Heavenly Music" von Sam Coslow und Jeremy Bresler hervor. Der "Beste animierte Film" wurde in diesem Jahr "December 7th" von der U.S. Navy Field Photographic Branch. Als bester Dokumentarfilm wurde außerdem "Desert Victory" vom British Ministry of Information mit einem Oscar gewürdigt.

Den diesjährigen Ehrenoscar erhielt der als Regisseur, Produzent, Kameramann und Drehbuchautor tätige George Pal. Der "Irving G. Thalberg Memorial Award" ging an den Produzenten Hal B. Wallis. Des Weiteren erhielten Barton Thompson, Earle Morgan und Farciot Edouart den "Scientific and Engineering Award", so wie Daniel J. Bloomberg, Willard H. Turner, Charles G. Clarke und ebenfalls Farciot Edouart den "Technical Achievement Award".

<< Kinojahr 1943

Kinojahr 1945 >>