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Die 16. Oscarverleihung
In Los Angeles fanden in diesem Jahr die "16th
Annual Academy Awards" statt, bei denen die Filme
aus dem Vorjahr (1943) ausgezeichnet wurden.
Wiederholt (bereits zum dritten Mal) und das zweite
Jahr in Folge, moderierte Bob Hope im Ambassador
Hotel die diesjährige Veranstaltung. In diesem Jahr
wurde auch der bis heute als unumstrittene Klassiker
geltende Film "Casablanca" ausgezeichnet. Der Film
wurde für insgesamt acht Oscars nominiert, von denen
er drei auch erhalten hatte. Auch in diesem Jahr
wurden die Auszeichnungen aufgrund des Krieges aus
Gips gefertigt.
Jack L. Warners "Casablanca" erhielt im Zuge dieser
Verleihung einen Oscar als "Bester Film", außerdem
wurde Michael Curtiz für "Casablanca" für die "Beste
Regie" geehrt und auch das "Beste adaptierte
Drehbuch" ging in diesem Jahr an Casablanca. Dessen
Preisträger waren Julius J. Epstein, Howard Koch und
Philip G. Epstein. Der Oscar für den "Besten
Hauptdarsteller" ging an Paul Lukas für "Watch on
the Rhine" und als "Beste Hauptdarstellerin" an
Jennifer Jones für "Das Lied von Bernadette" ("The
Song of Bernadette"). Als "Bester Nebendarsteller"
ging Charles Coburn für "Immer mehr, immer
fröhlicher" ("The More the Merrier") und als "Beste
Nebendarstellerin" an die Schauspielerin Katina
Paxinou für "Wem die Stunde schlägt" ("For Whom the
Bell Tolls"). Das "Beste Originaldrehbuch" stammt
von Norman Krasna ("Der Pilot und die Prinzessin" /
"Princess O'Rourke") und die "Beste
Originalgeschichte" von William Saroyan ("Und das
Leben geht weiter" / "The Human Comedy").
Die "Beste Kamera" im Schwarzweiß-Bereich wurde
Arthur C. Miller für "Das Lied von Bernadette" mit
einem Oscar zuteil. Bei der "Besten Kamera" in Farbe
konnten Hal Mohr und W. Howard Greene den begehrten
Preis für "Phantom der Oper" ("Phantom of the
Opera") ergattern. Das "Beste Szenenbild" in
Schwarzweiß war dieses Jahr von Thomas Little,
William S. Darling und James Basevi im Film "Das
Lied von Bernadette". Für das in Farbe gehaltene
"Beste Szenenbild" wurden Ira Webb, Russell A.
Gausman, John B. Goodman und Alexander Golitzen
ausgezeichnet. Für den "Besten Ton" konnte sich
Stephen Dunn für den Film "Dies ist mein Land" ("This
Land Is Mine") einen Oscar verdienen. Der "Beste
Schnitt" wurde George Amy für "Airforce"
zugesprochen. "Beste visuelle Effekte" stammten
dieses Jahr von Roger Heman Sr. und Fred Sersen in
dem Film "Crash Dive". Die beste Filmmusik in den
Bereichen Komödie und Drama wurde Alfred Newman für
den Film "Das Lied von Bernadette" zugesprochen und
für die beste Filmmusik eines Musicals wurde Ray
Heindorf für den Film "This Is the Army" geehrt. Als
"Bester Song" ging in diesem Jahr "You'll Never Know"
aus dem Film "Hello Frisco, Hello" hervor und der
Preis wurde an die Komponisten Mack Gordon und Harry
Warren verliehen. Als "Bester Kurzfilm" ("Eine
Filmrolle") gingen "Amphibious Fighters" von
Grantland Rice und im Bereich "Zwei Filmrollen" "Heavenly
Music" von Sam Coslow und Jeremy Bresler hervor. Der
"Beste animierte Film" wurde in diesem Jahr "December
7th" von der U.S. Navy Field Photographic Branch.
Als bester Dokumentarfilm wurde außerdem "Desert
Victory" vom British Ministry of Information mit
einem Oscar gewürdigt.
Den diesjährigen Ehrenoscar erhielt der als
Regisseur, Produzent, Kameramann und Drehbuchautor
tätige George Pal. Der "Irving G. Thalberg Memorial
Award" ging an den Produzenten Hal B. Wallis. Des
Weiteren erhielten Barton Thompson, Earle Morgan und
Farciot Edouart den "Scientific and Engineering
Award", so wie Daniel J. Bloomberg, Willard H.
Turner, Charles G. Clarke und ebenfalls Farciot
Edouart den "Technical Achievement Award". |