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Die Kunst in den dreißiger Jahren |
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Die Kunst der 1930er Jahre wurde stark von den
politischen Umbrüchen in
Europa beeinflusst. Auch
der Beginn des Zweiten Weltkriegs spielte hierbei
eine große Rolle, so dass viele Künstler zum Teil
auch etwas extreme und gesellschaftskritische
Richtungen einschlugen. Allerdings wurden zahlreiche Maler zu jener Zeit ebenfalls in die USA verbannt oder mussten fliehen. Während der Herrschaft der Nationalsozialisten wurden auch viele Kunstwerke und Stilrichtungen verboten, so dass einige Menschen in ihrer künstlerischen Freiheit massiv beschnitten wurden. Ein Künstler, welcher ein gutes Beispiel der damaligen exotischen Kunst darstellte, war Salvador Dali. Ein weiterer beliebter Künstler der 1930er Jahre war Emil Nolde. Jener Künstler beschäftigte sich in erster Linie mit grafischen Darstellungen. Diese schlugen auch eine extremere Richtung ein und wurden durch seine literarischen Stücke massiv beeinflusst. Einige seiner berühmtesten Werke dieses Jahrzehnts waren "Familie", "Anbetung der Könige“ und "Eremit im Baum". In den 1930er Jahren entwickelte sich allerdings ein weiterer Kunststil, der sich unter den Kunstschaffenden der damaligen Zeit einer großen Beliebtheit erfreute. Jener Stil, der Bauhaus genannt wurde, hatte zum Ziel, die Sammlung des künstlerischen Schaffens zu einer Art Einheit zu erheben. Im Vordergrund stand hierbei allerdings die Vereinigung von Kunst und Handwerk, weshalb dafür eigens eingerichtete Schulen geschaffen wurden. Als Vorbild dienten unter anderem auch die mittelalterlichen Bauhütten. In denen arbeiteten Künstler und Handwerker nämlich Hand in Hand, was die Vereinigung der beiden Stile massiv unterstützte. Einen äußerst bedeutenden Bauhaus-Künstler stellte Oskar Schlemmer dar. Dieser war sowohl als Maler und Bühnenbildner als auch als Bildhauer zur damaligen Zeit sehr aktiv. Er wollte aus den Bildern in seinem Kopf und der damaligen darstellenden Kunst, ein großes Gesamtkunstwerk verwirklichen. Allerdings erhielt er seine besten Kritiken durch sein Wirken im Theater, so dass ihm eine Karriere in der Bildenden Kunst weitgehend verwehrt blieb. Ein Merkmal, das allerdings äußerst erwähnenswert ist, stellt die Abstraktion in Schlemmers Werken dar. Er malte vor allem gerne Figuren in den verschiedensten Formen, welche die Menschen in erster Linie durch ihre Bewegungen begeisterten. Im Großen und Ganzen kann man die 1930er Jahre als ein künstlerisch äußerst turbulentes Jahrzehnt bezeichnen. Dies war nicht zuletzt durch den gesellschaftlichen Umbruch in Europa sowie Herrschaft der Nationalsozialisten bedingt. Jene Tatsache brachte einige eigenwillige Kunststile hervor, die sich unter anderem auch mit dem kriegerischen Geschehen in Europa kritisch auseinander setzten. Leider stieß dies im Nazi-Deutschland nicht immer aus Sympathien, so dass sich zahlreiche Künstler ins Ausland absetzen mussten. |
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Bücher zur Bildung der 30er Jahre |
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