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Die Kunst in den zwanziger Jahren |
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Kunst in den zwanziger Jahren- Die neue
Sachlichkeit Die Kunst in den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrtausends wurde maßgeblich von den Erfahrungen mit dem ersten Weltkrieg und durch die Industrialisierung geprägt. Die Städte wuchsen zu riesigen Metropolen an, die den Menschen in seiner Umwelt klein und unbedeutend wirken ließen. Die Kunst als Gegenbewegung des herrschenden Gigantismus rettete sich in die neue Sachlichkeit. Beeinflusst vom englischen Jugendstil entstand vornehmlich in Europa das ornamentale Art Déco. Stilistisch am ehesten fassbar, bedient sich Art Déco häufig an der Darstellung von ornamentalen Blumen- und organismischen Motiven. Das Chrysler-Building in New York sowie das Tuschinsky Theater von Amsterdam gehören zu den Streitigkeiten wurde die Gruppe von Breton im Jahre 1923 aufgelöst und durch den Congrés des Paris ersetzt, dessen Aufgabe es war, die Richtung der modernen Kunst vorzugeben. 1924 veröffentlichte Breton sein surrealistisches Manifest und schuf damit die Vorgabe für dieSurrealistische Gruppe. Die berühmtesten Mitglieder dieser Tage waren der Maler Salvador Dali, der Filmemacher Luis Bunuél sowie der Fotograf Man Ray. Die wachsende Gruppe schreckte nicht vor Erfahrungen mit Drogen oder Alkohol zurück, sondern sah diese sogar als festen Bestandteil an, um das Unbewusste vom Bewussten zu lösen. Orientierung dazu fanden die Surrealisten in den Forschungen von Sigmund Freud. Das Medium Film hatte in den zwanziger Jahren seinen ersten großen Einfluss auf die Kultur und das Kunstschaffen. 1920 erschien Robert Wienes Meisterwerk "Das Kabinett des Dr. Caligari" auf den Leinwänden Europas und Amerikas. Der erste surrealistische Film wurde in Zusammenarbeit von Luis Bunuél und Salvador Dali 1929 in Paris uraufgeführt. Fritz Lang sorgte mit seinen Filmen Metropolis und Dr. Mabuse/Der Spieler für ein weltweites Echo und machte den Film Made in Germany salonfähig. Die Dessauer Bauhausgruppe um den Architekten Walter Gropius unterschied strikt in den Formen der bildender Kunst, angewandten und darstellender Kunst. Die Malergenies Paul Klee und Wassily Kandisky erhielten Professuren am Bauhaus. Otto Dix aus Dresden schuf mit seinem Großstadttriptychon das wohl nachhaltigste Kunstwerk der späten zwanziger Jahre. In der Musik beherrschte der Neoklassizismus, Swing und Schlager die Klangwelten der zwanziger Jahre. In der Literatur veröffentlichte James Joyes seinen Ulysses und Hermann Hesse Siddharta. In Deutschland wurde Erich Maria Remarques Buch "Im Westen nichts Neues" zum Kassenschlager. |
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