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Die Kunst der 1840er Jahre |
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Das Kunstjahrzehnt 1840 wurde durch zahlreiche
Kriege und Revolutionen im damaligen "Deutschen
Bund" geprägt. Dies schlug sich auch in der Kunst
nieder, wobei die Zeit des Biedermeier zu einem Ende
kam und die Menschen sich nicht mehr in der
Geborgenheit der eigenen Wohnungen versteckten. Ein weiteres einschneidendes Ereignis, stellte der Tod des Pianisten Frederic Chopin, im Jahr 1849, dar. Dieser Todesfall erschütterte die Musikszene der damaligen Zeit. Dies lag nicht zuletzt daran, dass das Ableben des Klavierspielers schon im 39. Lebensjahr erfolgte. Chopin komponierte auch noch kurz vor seinem Tod einige bekannte Musikstücke, weshalb dieser einen großen Einflussfaktor für die 1840er Jahre darstellte. Dies lag nicht zuletzt daran, dass jener Künstler in diesem Jahrzehnt nahezu 20 Werke komponierte, was fast ein Viertel seiner gesamten Arbeit darstellte. Diese Ereignisse läuteten auch das Ende der Biedermeierzeit ein und sorgten dafür, dass in der Kunst wieder revolutionäre Töne angeschlagen wurden. Für viele Künstler wurde die Frankfurter Nationalversammlung, welche das erste deutsche Parlament nach der Märzrevolution darstellte, zu einem gern gewählten Thema. Der Maler Philipp Veit stellte sogar sein Bild, mit dem Titel "Die Germania", der Versammlung in der Paulskirche zur Verfügung. Bei diesem Bildnis handelte es sich um ein sehr nationalistisch geprägtes Werk, welches den "Deutschen Bund" symbolisieren sollte. "Die Germania" gilt auch heute noch als die Personifikation Deutschlands und ist im germanischen Nationalmuseum in Nürnberg ausgestellt. Ein Beispiel für ein sehr bewegtes Bild, welches mitunter auch den technischen Fortschritt des Jahrzehnts widerspiegelte, war das Kunstwerk "Regen, Dampf und Geschwindigkeit" von William Turner. Jenes Werk entstand im Jahr 1844 und wies bereits erste Spuren des Impressionismus auf. Überhaupt sollte sich der Künstler William Turner, als sehr prägend für dieses Zeitalter erweisen. Im Großen und Ganzen können die 1840er Jahre als eine Zeit des großen Umbruchs bezeichnet werden. Dies hatte unter anderem zur Folge, dass die Zeit des Biedermeier, in der Kunst, zu einem langsamen Ende kam. Die Bilder wurden wieder lebhafter und auch die Kammermusik rückte, im damaligen "Deutschen Bund", vermehrt in den Hintergrund. Anstatt dessen wurden verstärkt Kunstwerke mit politischem Inhalt veröffentlicht, so dass man von einem künstlerisch lebhaften Jahrzehnt sprechen kann. |
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