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Die Bildung der 1830er Jahre |
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Die 1830er Jahre waren von einer großen
Unzufriedenheit in der Gesellschaft Deutschlands
geprägt. Dies hatte auch massive Auswirkungen auf
die Bildungspolitik dieses Jahrzehnts, die dadurch
mit einigen Umbrüchen zu kämpfen hatte. Die 1830er
Jahre läuteten außerdem das Ende des Vormärz ein. Aus diesem Grund kam es im Jahr 1832 auch zum Hambacher Fest, welches ein bedeutendes Ereignis für das deutsche Volk darstellte. Dieses galt als so genannter Höhepunkt der frühliberalen bürgerlichen Opposition. Jene Veranstaltung hatte überwiegend negative Folgen, da der damalige Deutsche Bund Der Hochschulzugang war, trotz der industriellen Revolution und den daraus bedingten Fortschritten, nur für Männer geöffnet. Diese gehörten zumeist auch der gesellschaftlichen Oberschicht an, so dass man in diesem Jahrzehnt noch nicht von Gleichberechtigung sprechen konnte. Aus diesem Grund kam es in den 1820er Jahren auch zu zahlreichen Diskussionen, deren Schwerpunkt die Situation der Universitäten des damaligen "Deutschen Bundes" waren. Es wurden ebenso kritische historische Untersuchungen betrieben, welche auf die wichtige Bedeutung der Hochschulen, wissenschaftlichen Studien und Akademien, für die zukünftige Geschichtsschreibung, hinwiesen. Die Universitäten litten in dieser Zeit unter großen Missständen, was ein erstes Eingreifen des Staates notwendig machte. Wenig später stieg die Studentenfrequenz auf leicht an, so dass zusätzliches Geld in die Räumlichkeiten der Ausbildungsstätten investiert werden musste. Im Schulwesen kam es in den 1820er Jahren auch zu einigen Reformen. Es wurde zu jener Zeit beispielsweise sehr bemängelt, dass in einzelnen Schulklassen Kinder verschiedenen Alters nebeneinander unterrichtet wurden. Auch ein Fehlen der Listen mit den Namen der Schulpflichtigen Kinder war ein wichtiger Diskussionspunkt, da die Analphabetenrate aus diesem Grund noch immer sehr hoch war. Daraufhin wurde eine Schulreform durchgeführt, die sicherstellen sollte, dass alle Kinder regelmäßig am Unterricht teilnahmen. Es wurde zudem eine zweckmäßige Einrichtung und Erbauung sowie eine effektive Reinigung der Schulen angestrebt. Außerdem setzte man sich dafür ein, dass in Volksschulen für Mädchen die gleichen Ausstattungen und Bildungsstandards vorherrschten wie in den Knabenschulen. All jene Änderungen und Reformen machten die Grundschule insgesamt gesehen attraktiver und sorgten dafür, dass eine größere Anzahl an Kindern über eine Allgemeinbildung verfügte. Auch die Situation der Lehrer verbesserte sich in den 1820er Jahren. Diese erhielten nach der Schulreform ein höheres Gehalt, so dass diese nicht mehr allein auf das Schulgeld angewiesen waren. Die 1820er Jahre stellten, insgesamt gesehen, eine Zeit der Reformen und Diskussionen im Bildungsbereich dar. Während sich die Situation an den Hochschulen jedoch nicht wirklich veränderte, zeichnete sich in den Schulen eine durchaus positive Entwicklung ab. Diese sorgte für einige gesellschaftliche Verbesserungen, so dass der Grundstein für eine Überwindung der hohen Analphabetenrate gelegt wurde. |
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Bücher zur Bildung der 1820er Jahre |
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