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| Das geschah 1701 | ||||||||||
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Das Jahr 1701 erschien dem
deutschen Kurfürsten Friedrich der III. von
Brandenburg geeignet, ins Geschehen einzugreifen. Im
Januar proklamierte sich zum König und ließ sich,
gegen den Willen des Papstes, in Königsberg zu König
Friedrich I. von Preußen krönen. Den Papst wünschte
sich damals niemand als Feind, so gründete der König
sofort den schwarzen Adlerorden und band damit den
deutschen Adel an sich und sein Königreich. |
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18. Januar Friedrich III., Kurfürst von Brandenburg, krönt sich selbst als Friedrich I. in Königsberg zum „König in Preußen“. Das von Friedrich großteils selbst inszenierte Zeremoniell findet im Königsberger Schloss statt. 8. März Der Hamburger Vergleich beendet den fünfjährigen Erbfolgestreit um das Teilherzogtum Mecklenburg-Güstrow und besiegelt die Dritte Mecklenburgische Hauptlandesteilung. 26. Februar Russland und Sachsen-Polen schließen einen neuen Allianzvertrag in Birsen/Litauen). Im April Der Spanische Erbfolgekrieg um das Erbe des letzten spanischen Habsburgers, König Karl II. von Spanien, beginnt (bis 1714). 17. Juni Nach den üblichen Heerschauen beginnt der schwedische Vormarsch über Wolmar und Wenden nach Riga. 24. Juni Schwedische Streitkräfte mit sieben Schiffen unter dem Befehl von Commodore Karl Lewe versuchen ohne Erfolg den Hafen von Archangelsk in Besitz zu nehmen und zu zerstören. Zwei schwedische Schiffe werden von den Russen erbeutet. 19. Juli Im Großen Nordischen Krieg stehen sich sächsische und schwedische Soldaten bei Riga an der Düna gegenüber. Die Schweden können einen Brückenkopf bilden. Die sächsische Armee zieht sich zurück. 29. Dezember Schlacht bei Rõuge (Estland) die schwedische Armee unter Oberst Wolmar Anton von Schlippenbach besiegt die russische Armee under General Boris Sheremetew. 30. Dezember Während der zweiten großen Invasion nach Livland unter der Führung von General Boris Scheremetjew gewinnen die Russen gegen die etwa 2200 Mann zählende schwedische livländische Armee unter Kommando von Schlippenbach in der Schlacht bei Erestfer. Die schwedischen Verluste werden auf etwa 1000 Mann geschätzt. Nachdem sie die Gegend geplündert und zerstört haben, ziehen sich die russischen Streitkräfte wieder zurück. 9. Juli Schlacht bei Carpi ein österreichisches Heer von 11.300 Mann unter Prinz Eugen von Savoyen besiegt eine 1.500 bis 2.000 Mann starke französische Abteilung an der Etsch. 1. September In der Schlacht bei Chiari besiegt die österreichische Armee unter Prinz Eugen von Savoyen französische Truppen unter François de Neufville, duc de Villeroy in Oberitalien während des Spanischen Erbfolgekriegs. 7. September Kaiser Leopold I., König Wilhelm III. von England und die Republik der Sieben Vereinigten Niederlande schließen im Spanischen Erbfolgekrieg die Haager Große Allianz zur Eindämmung französischen Hegemoniestrebens. Weitere Teilnehmer treten in der Folge dem Bündnis bei. 12. Mai Stiftung des Orden des St. Ruperti in Salzburg Im Mai Fürst Leopold von Anhalt-Dessau wird Gouverneur der Festung Magdeburg. Im Juni Mit dem Act of Settlement schafft das englische Parlament die Grundlage der Thronfolge des Hauses Hannover im Königreich England. 5. Oktober Die Auseinandersetzungen innerhalb der Drei Bünde beginnt 24. Juli Der französische Offizier Antoine Laumet errichtet das Fort Detroit. Aus dem Handelsposten entwickelt sich die Stadt Detroit. Im November Die seit 1640 andauernden so genannten Biberkriege zwischen den irokesischen Indianerstämmen und den mit Frankreich verbündeten Nachbarstämmen wird beendet. 9. Oktober Die englische Kolonie Connecticut beschließt eine Collegiate School zu errichten, aus welcher sich die Yale University entwickelt. Im November: Christian Thomasius gibt die Dissertatio de crimine magiae gegen die Hexenverfolgung heraus. 12. Juli Die Oper La fede ne' tradimenti von Attilio Ariosti wird in Berlin uraufgeführt. 26. Oktober Die Oper Die wunderschöne Psyche von Reinhard Keiser wird am Theater am Gänsemarkt in Hamburg uraufgeführt. |
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