| Biographie Richard von Weizsäcker Lebenslauf |
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Richard von Weizsäcker, wurde am
15. April 1920 in Stuttgart geboren. Der
westdeutsche Politiker, erlangte insbesondere in
seiner Amtsperiode als Bundespräsident an
Popularität und stellte sich im Fokus der Zeit, den
Herausforderungen des Mauerfalls und der
Wiedervereinigung. Politischer Werdegang Im Jahre 1953 ehelichte Richard von Weizsäcker, Marianne von Kretschmann von der er eine Tochter und drei Söhne bekam. 1954 wechselte er nach Düsseldorf und hatte dort bei Mannesmann bis 1958, die wirtschaftspolitische Leitung inne. Gleichzeitig engagierte sich Richard von Weizsäcker in der CDU und wurde 1966 in den Bundesvorstand gewählt. Als Abgeordneter des Landes Rheinland-Pfalz, gehörte er seit 1969 dem Bundestag an. 1974 trat er als Kandidat bei der Wahl des Bundespräsidenten an, welche er jedoch verlor. Im Jahre 1981 gewann er dann die Wahl zum Bürgermeister West-Berlins. Seine Amtszeit als Regierender Bürgermeister kristallisierte sich vor allem durch seine Politik der Verständigung heraus. So war Richard von Weizsäcker auch der erste West-Berliner Bürgermeister der im Jahre 1983 zu einem Zusammentreffen mit Erich Honecker reiste. Bundespräsidentschaft Nach dem Richard von Weizsäcker von seinem Amt als Bürgermeister zurückgetreten war, gewann er im Jahre 1984 die Wahl zum Bundespräsidenten. Sein hoher Beliebtheitsgrad wurde sowohl durch die zahlreichen Stimmen aus dem gegnerischen Lager (SPD, FDP) deutlich als auch bei der Wiederwahl in eine zweite Amtsperiode, welche er ebenfalls mit einer deutlichen Mehrheit gewann. Zu seinen bedeutendsten Staatsbesuchen zählten die Niederlande, Norwegen und Israel. Herausragend war aber sein Beharren auf dem Verständigungskurs mit der DDR. So unterstützte er klar die Reformpolitik Gorbatschows und warb dafür auch aktiv auf der westlichen Seite. Auch seine Staatsbesuche in Russland und anderen Teilen der Sowjetunion sprachen für seinen Versuch der Annäherung in Zeiten des Kalten Krieges. Im Jahre 1994 wurde Richard von Weizsäcker schließlich von Roman Herzog, als Bundespräsident abgelöst. Engagement und Ehrung Neben seiner Politik engagierte sich Richard von Weizsäcker außerdem im weltweiten Umweltschutz, der Welthungerhilfe und der politischen Stiftungsarbeit. Darüber hinaus setzte er sich gegen den anwachsenden Rechtsextremismus in den 90er Jahren ein. Als Anerkennung seiner geleisteten Arbeit für den Frieden und die Verständigung in Europa, erhielt er im Jahre 2005 den Otto-Preis. 2008 folgte dann eine Ehrung mit dem "Four Freedoms Award" der niederländischen Roosevelt Stiftung. |
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