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Biografie Bertolt Brecht Lebenslauf

Bertolt Brecht wurde 1898 in Augsburg geboren. Sein eigentlicher Name war Eugen Berthold Friedrich Brecht.
Eugen (den Rufnamen Bertolt nahm er erst später an) Brecht besuchte nach der Volksschule 1908 - 1917 das Gymnasium in Augsburg. Dort schloß er erfolgreich sein Abitur ab.
1917 - 1918 studierte er in München Medizin, Naturwissenschaften und Literatur. Er musste das

Studium allerdings unterbrechen, weil er in Augsburg als Sanitätssoldat einberufen wurde.
1920 starb seine Mutter. Im selben Jahr lernte er den bekannten Kabarettisten Karl Valentin kennen. Brecht schätzte Karl Valentin und seine Arbeit sehr. Seit diesem Zeitpunkt begann der junge Brecht sich für das Theater zu interessieren und reiste deshalb öfters nach Berlin um Kontakte zu Personen aus der Theaterszene, aber auch aus dem literarischen Kreis zu knüpfen.
Brecht entwickelte sich in den späten 1920er Jahren zum bekennenden Kommunisten. Parallel entwickelte sich aber auch seine Vorliebe zum epischen Theater. 1930 verfasste er zusammen mit Peter Suhrkamp eine Oper. Er hatte aber schon 1928 mit der von ihm komponierten "Dreigroschenoper" einen riesigen Erfolg.
Im Jahr 1933 verließ Brecht auf Grund seiner marxistischen Einstellung Berlin und flüchtete nach Dänemark. Im selben Jahr wurden all seine Werke von den Nazis verbrannt. Im Exil entstanden einige große Werke. Zum Beispiel "Das Leben des Galilei". 1939 verließ er Dänemark und lebte erst in der Nähe von Stockholm, dann in Helsinki. In Finnland entstand der berühmte "Puntilla".
1941 ging er in die USA, wo er sich in Kalifornien niederließ.
1948 ging er mit tschechischen Pass (die deutsche Staatsbürgerschaft hatte er 1935 verloren) nach Ost-Berlin zurück. Dort gründete er mit seiner Frau das berühmte Berliner Ensemle und arbeite engagiert am Theater. Es entstanden viele Theaterstücke in dieser letzten Zeit seines Schaffens. 1956 starb er an den Folgen eines Herzinfarkt. Er ist auf dem Berliner Drotheenstädischen Friedhof begraben.
Bertolt Brecht Seiten, Steckbrief etc.
Bertolt Brecht Bücher
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